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Das Wesentliche regelt das bundesweit gültige Infektionsschutzgesetz (IfSG). Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums fasst zusammen: „Wenn es erforderlich ist, können auch wichtige Grundrechte wie Freiheit der Person, Versammlungsfreiheit oder Unverletzlichkeit der Wohnung sowie das Recht auf körperliche Unversehrtheit eingeschränkt werden.“

Der Bayreuther Staatsrechtler Stephan Rixen erläutert:
Normalerweise koordiniere auf Landesebene bei solch komplexen Lagen das zuständige Landesministerium die Abläufe. Wird die Lage ernster, übernehme ein Krisenstab mit Vertretern mehrerer Ministerien, der Kontakt zum Robert Koch-Institut (RKI), zum Bundesministerium und zur lokalen Ebene halte.

Den Behörden stehen dann verschiedene Maßnahmen zur Verfügung
umfangreiche Kontrollmaßnahmen auch auf Grundstücken oder in Verkehrsmitteln aller Art – Flugzeugen, Bussen, Bahnen
Veranstaltungen oder Ansammlungen verbieten
Personen vorschreiben, dass sie einen Ort nicht verlassen dürfen
Personen unter Arrest stellen (§30 IFSG „… in einem geeigneten Krankenhaus oder in sonst geeigneter Weise abgesondert werden“.

Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, sagt: „Quarantäne von ganzen Ortschaften kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen.“ Menschen mit Lebensmitteln, Wasser und ärztlicher Hilfe zu versorgen, sei in einem Quarantänegebiet sehr schwierig, erläuterte er im ZDF.

https://www.fr.de/panorama/coronavirus-quarantaene-einschraenkung-rechten-darf-staat-zr-13561017.html


Weitere Infos:gesetze-im-internet.de/ifsg/