In den Dresdner Neueste Nachrichten konnte man am 27.08.2019 lesen, wer nach dem schlauen Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger von der SPD, am anfälligsten für rechtsextremistische Ansichten ist: die Berufstätigen sind die Problemgruppe Nummer 1.
„Die Problemgruppe Nummer eins sind die berufsaktiven Menschen“, sagte er dem Redaktions Netzwerk Deutschland (RND). „Die wiederum sind nicht in formalen Infrastrukturen politischer Bildung eingebunden und haben neben Job und Familie ein relativ geringes Zeitbudget zur Verfügung.“
Dagegen müsse man etwas tun, fordert er. Junge Menschen würden dagegen die größte Widerstandskraft gegen rechtes Gedankengut entwickeln.
Quelle:dnn.de/Nachrichten/Politik/Bundeszentrale-fuer-politische-Bildung-will-mehr-Berufstaetige-erreichen

Wer ist dieser Thomas Krüger von der SPD, der einen Pauschalverdacht gegen eine Gruppe Deutscher ausspricht, die durch ihre Arbeit und die Steuern auch den Lebensunterhalt des schlauen Präsidenten der Bundeszentrale finanzieren?
Zum Beispiel ist er seit April 2018 Mitglied im Rat für Kulturelle Bildung, ein sogenanntes „unabhängiges“ Beratungsgremium mit 13 „Experten“.
Anmerkung: Dahinter stehen Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Karl Schlecht Stiftung, PwC-Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Mercator und die Stiftung Nantesbuch.

Was will nun Thomas Krüger von der SPD dagegen tun?
Er will die Berufstätigen mit drei „Stellschrauben“ politisch korrekt bilden.
Klingt nach einem Roboterprogramm. Was ist gemeint?

1. Ein stärkeres Angebot in den klassischen und den sozialen Medien.

Da ist ihm aber Anja Reschke schon weit voraus.
Die Anja Reschke vom Norddeutschen Rundfunk, die seit 2001 Panorama moderiert und seit 2015 die NDR-Abteilung Innenpolitik leitet.
Und die am 27.12.2018 im SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) war.
Und die den Moderator Florian Inhauser erstaunte, als sie vom erzieherischen Auftrag der deutschen Journalisten (seit 1945) sprach.

Quelle:srf.ch/play/tv/srfglobal/video/haltung-zeigen-mit-anja-reschke?id=7d4dc80c-8f00-4df6-9d9e-1de8056b0508

Moment mal!
Ist es nicht die Aufgabe des Journalisten unparteiliche Informationen zu liefern, so dass sich jeder eine Meinung bilden kann ohne Beeinflussung oder erzieherischen Hintergrund?

Im Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien, §11 (2): „Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.“

Quelle:die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Gesetze_Staatsvertraege/Rundfunkstaatsvertrag_RStV.pdf

Offiziell finde ich da nix vom erzieherischen Auftrag der Journalisten. Vielleicht bin ich auf Grund meines Arbeitslebens noch zu nahe an der Problemgruppe Nummer 1.

2. Ein stärkeres Angebot in Betrieben

Jawohl, Herr Thomas Krüger von der SPD, das verspricht Erfolg. Und das ist bewährt.
Da gab es die NSBO (Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation), die in den Betrieben politisch wirkte. Und da gab es die OG (Operativgruppen) und OD (Objektdienststellen) in den verdeckten Einrichtung von Büros des MfS (Ministerium für Staatssicherheit).

3. Eine stärkere Verzahnung von politischer Bildung mit vereinsgebundener ehrenamtlicher Arbeit.

Die die Steuern für nichtproduktiv Tätige wie Thomas Krüger von der SPD erwirtschaften und ein relativ geringes Zeitbudget haben, sollen also in ihrer Freizeit ehrenamtliche Arbeit leisten. Natürlich nur die richtige ehrenamtliche Arbeit, nämlich die, welche stärker mit politischer Bildung verzahnt werden kann.
Kommt mir bekannt vor.
War da nicht auch so etwas in „1984“: die Menschen dauernd mit Arbeit und Aktionen beschäftigen, damit sie nicht in Gefahr geraten nachzudenken und die vorgesetzte Meinung kritisch zu hinterfragen?

Quelle:haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Bundeszentrale-fuer-politische-Bildung-will-mehr-Berufstaetige-erreichen

Und was sage ich zu Thomas Krüger von der SPD?
Yippie-ya-yeah, Schweinebacke! Als ehemaliges Mitglied der Problemgruppe Nummer 1 kann ich Ihre Äußerungen und Forderungen einfach und problemgruppenunspezifisch absolut Sch…. finden!