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Das CO2-Feindosierventil/Nadelventil regelt exakt die CO2-Blasenzahl der CO2-Anlage.
Als Richtwert gilt: 10 CO2-Blasen pro Minute pro 100 Liter Aquarienwasser.

Durch die Verwendung eines hochwertigen Feingewindevortriebes von gerade einmal 0,3 mm pro Umdrehung ist ein exaktes Regulieren auch nahe dem Nullbereich möglich.
Das Nadelventil darf nicht direkt an eine Gasflasche angeschlossen werden.


Info zu dem Hersteller dieser Feindosierventile: Oxyturbo


Die Durchflussrichtung wird durch das Dreieck angezeigt, im Bild von rechts nach links.

Die Aufgabe eines Rückflussverhinderers ist wichtig. Er soll verhindern, dass Aquarienwasser aus dem Aquarium durch die CO2-Anlage läuft. Das kann passieren, wenn die Gasflasche fast leer ist und die CO2-Nachabschaltung aktiviert (tagsüber) ist.
Das dann in der CO2-Anlage und im Schlauch befindliche CO2 will sich im Wasser lösen, wodurch im Schlauch ein Unterdruck entsteht. Dieser Unterdruck saugt das Aquarienwasser in den Schlauch hinein und weiter bis zur Gasflasche.
Dadurch werden – je nachdem wie weit das Aquarienwasser angesaugt wird – die Bestandteile der CO2-Anlage (in der Reihenfolge: Magnetventil, Feindosierventil, Druckminderer, Gasflasche) unbrauchbar.


Info zum Hersteller: Landefeld


Mittendrin

statt nur

dabei!

Fragen zur CO2-Nachtabschaltung und zu Ventilen:

ventileshop(at)richard-taube.org


Weitere Informationen auf

Nach dem CO2-Rückflussverhinderer folgt bei der CO2-Anlage der CO2-Blasenzähler.

Er dient zur genauen Einstellung. Als Richtwert gilt: 10 CO2-Blasen pro Minute pro 100 Liter Aquarienwasser.

Die Einstellung wird mit dem Nadelventil/Feindosierventil/Drosselventil vorgenommen, das zwischen Druckminderer und CO2-Nachtabschaltung montiert wird. CO2-Blasenzähler gibt es von allen großen Firmen, die qualitativ hochwertiges Aquarienzubehör anbieten. Zur Einleitung ins Aquarium werden gerne Flipper oder Reaktoren benutzt.

Aber gerade beim Blasenzähler gibt es mit ein wenig handwerklichem Geschick die Möglichkeit zum Selbstbau. Ein Tip von aq-wissen.de.
Die Beispiel-Bauanleitung finden Sie hier:

Das folgende Bild zeigt so einen CO2-Blasenzähler im Einsatz.

Das Aquarienwasser ist Leitungswasser und besonders von hartem Wasser bekommen Pflanzen kein CO2. Daher muss im Aquarium eine CO2-Düngung erfolgen.

Die Zuführung von CO2 ist aber nur während der Beleuchtungszeit sinnvoll.
Daher müssen CO2-Anlagen mit einer Nachtabschaltung versehen werden.
Das ist problemlos mit einer einfachen Zeitschaltuhr und dem passenden Magnetventil für die CO2-Nachtabschaltung möglich.

Zum Beispiel mit Inlineventilen.


CO2 löst sich sehr gut in Wasser.

Es gibt viele verschiedene CO2-Reaktoren (Glas- und Edelstahl-Diffusoren, Inline Atomizer, usw. usf.) für die CO2-Einleitung ins Aquarium.

Grundsätzlich gilt:
Je länger es dauert, dass die Bläschen des CO2-Gases Kontakt mit dem Wasser haben, also je länger der Weg des CO2-Gases durch das Aquarium ist, umso besser ist die Gasauflösung im Wasser.
Je größer das Aquarium, desto größer der CO2-Reaktor, denn es sind mehr CO2-Bläschen nötig und der Weg der vielen CO2-Bläschen muss auch länger werden.

Beispielsweise gibt es von JBL den CO2-Hochdiffusionsreaktor „ProFlora Taifun“ und von Dennerle den „CO2-Flipper“. Beide CO2-Reaktoren sind transparent, so dass die Einstellung der CO2-Blasen ohne separaten CO2-Blasenzähler möglich ist.
Das Bild zeigt den Dennerle CO2-Flipper:

Beide CO2-Reaktoren sollten zunächst mit warmen Leitungswasser ohne Reinigungsmittel abgespült werden. Beim Flipper wird der Aquaristikschlauch oben aufgesteckt, beim Taifun unten auf die Bodenplatte. Bei beiden CO2-Reaktoren steigt das CO2-Gas nach oben, entweder an den Stegen entlang oder auf einer Spiralbahn. Auf seinem Weg befinden sich seitliche Ventilationsschlitze für die CO2-Diffusion, daher werden die CO2-Blasen auf ihrem Weg nach oben immer kleiner.
Mit den Saugnäpfen sollten beide CO2-Reaktoren aus optischen Gründen und zur Vermeidung von Veralgung an einer dunklen Stelle ohne übermäßige Wasserbewegung ca. 5 cm unterhalb des Wasserspiegels angebracht werden.
Beiden CO2-Reaktoren sollte eine Einlaufzeit von mind. 48 Stunden zugestanden werden.

Oben befindet sich eine CO2-Auffangwanne. Der Name ist nicht ganz zutreffend, denn dort ankommt nur sehr wenig CO2-Gas an. Größtenteil wird sich dort Falschgas befinden. Das ist in der CO2-Vorratsflasche in geringen Mengen enthalten und ist auch aus dem Umgebungswasser in die Blasen auf ihrem Weg hinein diffundiert.

Das restliche oben ankommende CO2-Gas bleibt an der Grenzfläche zum Wasser und diffundiert von dort ins Aquarium. Das deutlich leichtere Falschgas sammelt sich oben in der Auffangwanne und wird regelmäßig und automatisch durch die Falschgasentlüftung abgeführt.

Die CO2-Reaktoren müssen nur sehr selten gereinigt werden.

Die Zuführung von CO2 ist aber nur während der Beleuchtungszeit sinnvoll.
Daher müssen CO2-Anlagen mit einer Nachtabschaltung versehen werden.
Das ist problemlos mit einer einfachen Zeitschaltuhr und dem passenden Magnetventil für die CO2-Nachtabschaltung möglich.

Zum Beispiel mit Inlineventilen.


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