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Aufbau der Inlineventile (Koaxialventile):

• keine Toträume – hygienisch
• reduzierter Strömungswiderstand – höhere Leistung
• Massenverteilung optimiert – überlegene Schaltzeiten
• Magnetisch optimiert – hohe Schaltdrücke auch bei DC
• Modularer Baukasten – viele Anschlusskombinationen – Adapter überflüssig

Bei Inlineventilen wird das CO2 durch die Magnetspule geführt.


Es gibt die CO2-Nachabschaltung für 230 V Wechselspannung ohne Rückflussverhinderer:


Es gibt die CO2-Nachabschaltung für 12 V Gleichspannung ohne Rückflussverhinderer:


Es gibt die CO2-Nachabschaltung für 230 V Wechselspannung mit Rückflussverhinderer:


Es gibt die CO2-Nachabschaltung für 12 V Gleichspannung mit Rückflussverhinderer:


Pressemitteilung der BFT GmbH vom November 2011

Hygienisch einwandfreie Magnetventile

Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle mehrfach verwendeten Magnetventile im klinischen Sinn nicht hygienisch einwandfrei sind.

Nur Schlauchventile, wie z.B. die ACL- Magnetventile der Baureihe 700, bei denen nach jedem Gebrauch die Schläuche komplett erneuert werden, können z.B. für Infusionen, Blutwäsche und dergleichen, verwendet werden.

Aber auch bei den wieder verwendbaren direkt gesteuerten Magnetventilen gibt es Ausführungen, die in Bezug auf die Hygiene sehr hohe Ansprüche erfüllen können.

Die traditionellen direkt gesteuerten Hubanker-Magnetventile haben Bauartbedingt alle das gleiche Problem, dass das Medium den beweglichen Anker (er hat auch folgende andere Bezeichnungen: Kolben, Plunger, Kern, Hub-Anker u.a.) von allen Seiten umspülen muss, damit der Mediumsduck von allen Seiten gleichmäßig auf den beweglichen Anker einwirken kann.

Ohne diesen Druckausgleich müssten sehr viel größere (stärkere) Magnetspulen verwendet werden. Diese vollständige Umspülung führt zwangsläufig zu Tot-Zonen im Ventil, in denen das Medium dauerhaft stehen bleibt und nur über einen langen Zeitraum ausgetauscht werden kann. Das stehende Medium wird bereits nach kurzer Zeit zu einer Vermehrung von Keimen führen. Besonders in der Pharma- und Medizintechnik, aber auch bei Bädern, Getränke- und Trinkwasseranlagen muss das unbedingt vermieden werden.

Magnetventilfirmen haben deshalb z.B. direkt wirkende Klappanker oder Wippenventile entwickelt, bei denen mit aufwendigen Mechanismen, das Medium mit Membranen von den Schaltelementen der Magnetventile getrennt wird.
Aber selbst hier lassen sich Zonen im Ventil nicht vollständig vermeiden, in denen der Mediums-Austausch verlangsamt ist. Außerdem kosten diese Ventile mehr und haben einen höheren Stromverbrauch als einfache Hubanker-Magnetventile.
Das bayerische Unternehmen Bavaria FluidTec GmbH hat in den letzten Jahren direkt gesteuerte Inline- oder Koaxial-Magnetventile konstruiert, die praktisch ohne Tot-Zonen im Ventil auskommen. In Zusammenarbeit mit der technischen Universität Graz wurden darüber hinaus die Mediums-Kanäle im Ventil so optimiert, dass in allen Ventilbereichen annähernd die gleiche Strömungsgeschwindigkeit besteht, so dass vom Medium mitgeführte Bestandteile nicht an bestimmten Stellen ausgefällt oder abgelagert werden.

Auch in Ruhezeiten abgelagerte oder ausgefällte Fremdkörper können wieder abgelöst und mitgerissen werden, sobald die Ventile wieder zum Einsatz kommen. Diese Ventile können somit als selbstreinigend bezeichnet werden. Diese Strömungs-optimierten Magnetventile haben quasi als „Abfallprodukt“ durch weitgehende Vermeidung von Turbulenzen in den Ventilen, geringere Druckverluste, nahezu verdoppelte Effizienz, kürzere Ansprechzeiten und einen geringeren Werkstoffverbrauch ermöglicht.


Info zu dem Hersteller dieser Inlineventile finden Sie hier: BavariaFluid.Systems


Funktion der Inlineventile
Der Schaltvorgang der Ventile erfolgt mit einem Elektromagneten nach dem Reluktanzprinzip.
Im Bild zeigt der Pfeil die Flussrichtung des Mediums.
Zwischen dem festen und dem beweglichen Anker ist ein Luftspalt (rotes Rechteck).
Wenn der Strom die Windungen durchfließt, entsteht ein Magnetfeld, dass den geringsten magnetischen Widerstand einnehmen will.
Dazu muss der Luftspalt geschlossen werden, indem der bewegliche Anker nach rechts gezogen wird.
Dadurch wird die Feder zusammengedrückt, die Feldlinien haben die kürzeste Länge und der Ventilsitz wird freigegeben.
Das Ventil ist geöffnet.
Beim Anschalten des Stromes drückt die Feder den beweglichen Anker auf den Ventilsitz, unterstützt durch den Druck des Mediums.

 


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Fragen zur CO2-Nachtabschaltung und zu Ventilen:

ventileshop(at)richard-taube.org


Weitere Informationen auf

Aufbau der Standard-ACL-Magnetventile:

Das CO2 wird durch den Ventilkörper geführt und weil es umgeleitet wird befindet sich CO2 auch im Plungerrohr.

Info zu dem Hersteller dieser Standardventile finden Sie hier: acl.it


Bei diesen Ventilen gibt es in geringem Umfang eine Reparaturmöglichkeit. Es kommt zum Beispiel vor, dass Aquarienwasser in das Ventil eindringt, wenn die CO2-Anlage keinen Rückflussverhinderer hat und die Gasflasche fast leer ist.
In diesem Fall werden sich Kleinstteile auf der Pastille des Magnetventils ablagern und das Ventil kann nicht mehr zu 100% schließen. Damit besteht die Gefahr, dass nachts CO2 ins Aquarium gelangt, welches die Pflanzen wegen des fehlenden Lichts nicht verarbeiten können.

Bei allen Arbeiten am Ventil beachten: Das Ventil stromlos machen, indem der Schukostecker aus der Steckdose entfernt wird.

Wenn es ein Undichteproblem beim Ventil gibt kann der Aquarianer das beheben, indem er so vorgeht:

Die Rändelmutter (1) abschrauben.

 

Spule (2) mit Ventilstecker zusammen abziehen.

 

Das Plungerrohr (Sechskant 3) mit einem Maulschlüssel 16 mm abschrauben.

Dabei vorsichtig arbeiten, damit die beiden inneren Edelstahl-Teile (Anker und Feder) nicht verloren gehen.

Die Pastille des Ankers (grün oder schwarz) reinigen. Die Oberfläche der Pastille MUSS sauber sein:

Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge.


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