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Das bekannte Internet

Eine Domain ist die weltweit eindeutige Internetadresse einer Website, z. B. „richard-taube.org“, ein unter gewissen Regeln – festgelegt durch die Vergabestelle (NIC = Network Information Center) – frei wählbarer Name unterhalb einer Top-Level-Domain (z. B. de, com, org).
Die Vergabestelle NIC für die ccTLD (country-code Top-Level-Domain) „.de“ ist DENIC (Deutsches Network Information Center). Die Vergabestelle NIC für die gTLD (generic Top-Level-Domain) „.org“ ist PIR (Public Interest Registry).

Die Domain ist ein Bestandteil der URL. Die URL (Uniform Resource Locator) ist die Adresse einer einzelnen Webseite, z. B. https://richard-taube.org/bi. Sie kann direkt in die Adressleiste im Browser eingegeben werden. Der Aufbau der URL dieser Seite ist: Netzwerkprotokoll://Host (=richard-taube.org)/Pfad (=bi)

Die URL identifiziert und lokalisiert die Webseite über die zu verwendende Zugriffsmethode (z. B. das verwendete Netzwerkprotokoll wie HTTP oder FTP). HTTP (Hypertext Transfer Protocol = Hypertext-Übertragungsprotokoll) und FTP (File Transfer Protocol = Datei-Übertragungsprotokoll) sind Übertragungsprotokolle. HTTP lädt Webseiten (Hypertext-Dokumente) aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser und FTP überträgt Daten.

Ein Protokoll ist eine Vereinbarung, nach der die Datenübertragung zwischen zwei oder mehreren Parteien abläuft. Kommunikationsprotokolle sind eine Grundlage des Internets und die wichtigsten sind das Internet Protocol (IP) und das Transmission Control Protocol (TCP), zusammengefasst als TCP/IP.


Ein Client ist ein Computer (auch ein Computerprogramm), hier im Sinne des persönlichen Rechners (Personal Computer), kurz PC.
Ein wichtiges clientseitiges Computerprogramm ist der Webbrowser, der die Benutzeroberfläche für Anwendungen und Darstellungen im Internet liefert. Browser (z. B. Mozilla Firefox, Internet Explorer) verwenden das HTTP-Protokoll zur Datenkommunikation mit einem Server. Sie führen HTTP-Anfragen durch und zeigen sie als HTML-Seite an.
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Router, Modem, Switch und Hub sind heute zumeist ein Gerät, ein Integrated Access Device (IAD) ein Kombinationsgerät vieler erforderlicher Einzelgeräte. Ein bekanntes IAD ist die Fritz-Box.
Mit ihm werden digitale Daten für eine analoge Leitung (z. B. das Telefonnetz) verarbeitet und die Verbindung zum Internet hergestellt. Also das Heimnetzwerk wird mit dem weltweiten Verbund von Rechnernetzwerken verbunden.
Die Daten gelangen zur Telefon-TAE-Buchse und werden vom Modem für den Router übersetzt. Dadurch kann der Router diese Signale empfangen und an die anderen Geräte im Netzwerk senden.
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Ein DSL-Router wird häufig zur Internetanbindung über Kabel genutzt. Der PC wird per Kabel mit dem Router verbunden und ist dann das Local Area Network (LAN). Ein LAN ist ein lokales Netzwerk, meist das Heimnetzwerk.
Mit einem WLAN-Router kann zugleich wireless (drahtlos) z. B. ein Smartphone verbunden werden. Das Wireless Local Area Network (WLAN = drahtloses lokales Netzwerk) wird in manchen Ländern auch als Wi-Fi bezeichnet.
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Anmerkung:
Sollte das WLAN-Signal z. B. durch dicke Wände gedämmt werden, wird zusätzlich ein WLAN-Repeater benötigt, der das Signal verstärkt.

Ein Server ist einerseits ein Computerprogramm, das mit dem Client kommunizieren kann und andererseits ein zentrales Rechnersystem, hier im Sinne eines Hostrechners. Der Hostrechner (kurz: Host) ist ein im Internet eingebundener Computer mit permanenter Zugriffsmöglichkeit, der Anfragen von Clients bedient oder Server beherbergt.
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Um eine Internetseite auf dem PC anzuzeigen, gibt der Mensch den Domain-Namen ein. Der Server kennt die Buchstaben nicht, er benötigt Zahlen.
Viele Clients arbeiten im Hintergrund als Systemdienst, wie z. B. DNS-Clients, die automatisch Verbindung mit DNS-Servern aufnehmen, wenn zu einem Namen die IP-Adresse benötigt wird.
Das Domain Name System (DNS) wird die Nutzeranfrage in die zugehörige IP-Adresse umzuwandeln und an den Hostrechner weiterleiten.
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Dann kann der Host die Website an den Webbrowser senden und dieser bildet sie auf seiner Benutzeroberfläche ab. Ein Beispiel:
Domain-Eingabe:https://richard-taube.org/
DNS-Server übersetzt in IP:217.160.0.121 und sendet die Zahlen an den Server.
Nun sendet der Server die Website an den Browser.

Anmerkung:
Das zur Zeit verwendete IPv4 (Internet Protocol version 4) hat 4,3 Milliarden möglicher IP-Adressen. Da die Zahl der Internetnutzer zunimmt und künftig auch Geräte (Stromzähler, Kühlschränke), Fahrzeuge und vieles mehr übers Internet vernetzt werden, gibt es die Version 6 IPv6 mit 340 Sextillionen möglicher IP-Adressen.

Wer seine IP´s wissen möchte, kann sie auf dieser Seite sehen:
https://www.wieistmeineip.de/


Wer auch immer im bekannten Internet eine Domain hat, sollte wissen, dass er nie anonym ist.
Im bekannten Internet ist niemand anoym.
Whois-Daten zu einer registrierten Domain zeigten beispielsweise Kontaktdaten über den Inhaber oder den administrativen Ansprechpartner.
Die Abfrage von .de-Domains kann hier gestellt werden:
https://www.denic.de/webwhois/
Nun werden Informationen über Eigentümer von .de-Domains von der Vergabestelle DENIC nicht mehr über das Whois-Protokoll bereitgestellt.
Aber auch wenn die Informationen nicht direkt einsehbar sind, ist es für ausgewählte Gruppen (z. B. Finanzbehörden) kein ernstes Problem von der Vergabestelle Auskunft zu erhalten. Und für die anderen ausgewählten Gruppen (den „Diensten“) ist es überhaupt kein Problem.
Die sogenannte Privatsphäre im WWW zu wahren ist heute fast unmöglich. Das Tracking immer immer umfangreicher, die Unternehmen werden immer neugieriger die Dienste immer wißbegieriger und sammelwütiger. Alle Nutzer im Internet müssen sich sehr genau überlegen was sie schreiben und posten. Ruck Zuck ist aus der früheren Gemeinheit zum Beispiel Hate Speech geworden und wird strafrechtlich belangt mit Geld- und Haftstrafen.
Ja, klingt sehr nach Leben in der Deutschen Demokratischen Republik. Die Angst vor Strafe führt zur Selbstzensur und ist diese Zensurschere erstmal im Kopf funktioniert die Zukunft.
Dann bleiben zunächst nur noch die Gedankenverbrechen.

Und das Surfen im Internet hinterläßt eine deutliche Spur, die ausgewählte Gruppen (Dienste-Anbietern und Industrie, Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten) interessiert zur Kenntnis nehmen.
Das beginnt mit der Einwahl ins Internet, der Übermittlung der IP-Adresse an den jeweiligen Internet-Provider. Damit ist ein bestimmter Rechner und sein Standort identifiziert. Zugleich wird das System (welcher Browser, welche Windows-Version, welche Bildschirm-Auflösung) analysiert und registriert.
Der Nutzer selbst ist noch nicht identifiziert.
Dann wird der Besuch jeder Website (Zeitpunkt und Dauer) ebenso der Herkunftsort und der nächste Zielort meist durch Cookies protokolliert. Dadurch entsteht ein Interessen- und ein Bewegungsprofil und man wird als User X identifizierbar.
Cookies sind nicht per se „Spionanagekekse“, das Füllen des Warenkorbes beim Online-Shopping ist ohne Cookies kaum möglich. Viele Funktionen sind ohne diese kleinen Textdateien nicht nutzbar. Verbleiben sie auf dem Rechner, kann der User X auch nach Monaten erkannt werden und bekommt von Werbefirmen passende Angebote.
Daher empfiehlt es sich, die Cookies z. B. automatisch nach Ende der Sitzung aus dem Browser zu löschen.
Die deutlichste Spur ist die aktive Suche, das sog. „googeln“, das gibt es mit Standortverlauf (Android). Und Google kennt auch die Geräte die in den vergangenen Jahren verwendet wurden.
Jeder kann schon Alternativen nutzen.
Die deutsche Zensurwut macht sich auch hier bemerkbar und daher ist der Großteil der Alternativen nicht deutschsprachig:
=> k e i n google, sondern
https://duckduckgo.com/ oder
https://www.startpage.com/ oder
https://yandex.com/ oder
https://www.qwant.com/
=> k e i n facebook, sondern
https://vk.com oder
https://www.minds.com/ oder
https://www.meisterbook.com/ oder
https://usa.life/
=> k e i n Twitter, sondern
https://gab.com/ oder
https://kek.gg/
=> k e i n whatsapp, sondern
https://telegram.org/ oder
https://signal.org/de/ oder
https://hoccer.com/de/ oder
https://www.ginlo.net/de/simsme/ oder
https://threema.ch/de/
=> k e i n youtube, sondern
https://www.bitchute.com/ oder
https://www.dailymotion.com/ oder
https://vimeo.com/de/
=> k e i n unsicherer Emailaccount wie googlemail, gmx usw., sondern
https://protonmail.com/ oder
https://yandex.com/
=> k e i n Firefox von Mozilla mehr, weil Mozilla von Google als „Fake News“ gebrandmarkte Inhalte im Firefox nicht mehr anzeigt!, sondern den Browser https://brave.com/
=> k e i n Wikipedia, sondern
https://infogalactic.com/
https://de.metapedia.org/
=> Cloud-Service: https://mega.nz/ von Kim Dotcom


Und was sagt Firefox zum „Privaten Modus“?
Mithilfe des Privaten Modus können Sie Ihre Surfaktivitäten vor anderen Personen verbergen, die Firefox am selben Computer wie Sie verwenden.
Beim Privaten Surfen werden Ihre Identität oder Online-Surfaktivitäten nicht verschleiert.
Websites können weiterhin Informationen über die von Ihnen besuchten Seiten sammeln, selbst wenn Sie nicht angemeldet sind. Dasselbe gilt auch für Ihren Internetprovider. Wenn Sie Ihren Computer in Ihrer Firma oder Ihrem Unternehmen benutzen, kann Ihr Arbeitgeber möglicherweise überwachen, welche Webseiten Sie besuchen. Beim Surfen zuhause haben vielleicht Ihr Internetanbieter oder dessen Partner Zugriff auf Informationen über Ihre Surfaktivitäten.
Im Privaten Modus werden Cookies, Chronik und Passwörter temporär gespeichert, während Sie surfen. Diese Daten werden aber entfernt, sobald Sie Ihr privates Fenster schließen. Wenn Sie eine Datei von einer Website herunterladen, wird sie zwar nicht im Download-Manager von Firefox angezeigt, bleibt aber auf Ihrem Computer gespeichert. Eine Webseite, für die Sie im Privaten Modus ein Lesezeichen setzen, bleibt in Ihrer Lesezeichen-Liste erhalten.
Der Private Modus zeigt standardmäßig Vorschläge basierend auf Ihren besuchten Webseiten und Lesezeichen, während Sie Begriffe in die Adressleiste eingeben. Diese Vorschläge zeigen Adressen (URLs), die Firefox beim Surfen im Normalmodus gespeichert hat. Wenn Sie keine (oder nur bestimmte) Vorschläge sehen möchten, können Sie sie in Ihren Firefox-Einstellungen im Abschnitt Datenschutz & Sicherheit (Bereich Browser-Datenschutz, Absatz Adressleiste) deaktivieren, indem Sie das Häkchen neben dem entsprechenden Eintrag entfernen.
Der Private Modus schützt Sie nicht vor Malware (Keyloggern, Schnüffelsoftware usw.), die auf Ihrem Computer installiert ist.

Anonymität gibt es auf diese Art nicht.

Um anonym zu sein, kann z. B. VPN benutzt werden.

Oder gleich ein passender Browser, z. B. Tor. Seine Schöpfer und Betreuer sagen:
Wir glauben, dass jeder in der Lage sein sollte, das Internet mit Privatsphäre zu erkunden. Wir sind das Tor-Projekt, eine gemeinnützige Organisation in den USA (501 (c) 3). Wir fördern die Menschenrechte und schützen Ihre Privatsphäre online durch freie Software und offene Netzwerke. Lernen Sie unser Team kennen .
Genau wie Tor-Benutzer sind die Entwickler, Forscher und Gründer, die Tor ermöglicht haben, eine vielfältige Gruppe von Menschen. Aber alle Leute, die an Tor beteiligt waren, sind sich einig: Internetnutzer sollten privaten Zugang zu einem unzensierten Web haben.

Was sagt Tor zur Anonymität?
Tor Browser isoliert jede Website, die Sie besuchen, damit Ihnen keine Tracker und Anzeigen von Drittanbietern folgen können. Alle Cookies werden automatisch gelöscht, wenn Sie mit dem Surfen fertig sind. So wird Ihr Browserverlauf.
Tor Browser verhindert, dass jemand, der Ihre Verbindung überwacht, weiß, welche Websites Sie besuchen. Alle, die Ihre Surfgewohnheiten überwachen, können sehen, dass Sie Tor verwenden.
Ziel von Tor Browser ist es, dass alle Benutzer gleich aussehen, sodass Sie anhand Ihrer Browser- und Geräteinformationen nur schwer einen Fingerabdruck erhalten.
Mit Tor Browser können Sie auf Websites zugreifen, die Ihr Heimnetzwerk möglicherweise blockiert hat.


Protect your privacy!

Tor is free software and an open network that helps you defend against traffic analysis, a form of network surveillance that threatens personal freedom and privacy, confidential business activities and relationships, and state security.

The Tor Project is a non-profit organization at the heart of the internet freedom movement. Our core mission is to advance human rights and freedom online, and our software is unmatched in the protections it provides.
We’ve taken a stand against the rampant tracking, surveillance, and censorship on the internet. Privacy and the freedom to share and access information are basic human rights. You should be able to choose what you want to share and freely access any information online. The Tor Project is here to provide you with the tools that give you this choice.
Watch this video to learn how Tor protects your rights online. Share it with friends and family. Not only is Tor stronger the more people use it, but the internet freedom movement is stronger, too.

Quelle:youtube.com/watch?v=JWII85UlzKw