Besucher ab 1.11.2020: 47

Bildquelle:Von unknown (Logo) – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11591756


Die Windrose (auch Kompassrose) zeigt meist die 360-Grad-Teilung und wird in 32 gleich große Winkel zu je 11,25 Grad unterteilt. Dieser Winkel wird auch als nautischer Strich bezeichnet.
360° sind 32 Strich, also 1 Strich ist 11,25°.
Bildquelle Windrose:upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8f/Compass_rose_german.svg

So gesehen erklären sich Kommandos wie „zwei Strich backbord“ von selbst.

Dazu oben rechts ein paar Angaben zu den Seiten eines Bootes mit den Farben der Positionslichter und im Bezug auf den Wind.


19. Juni 2019
Hagel in Leer:


Zum Beispiel der Plytenberg:

Der Plytenberg ist mit seinen 9 Metern die höchste Erhebung Ostfrieslands.
Nach Burkhard Sonnenburg, Leiter des Heimatmuseums in Leer, gibt es diesen Berg seit dem Mittelalter. Bis heute ist nicht klar, warum er einmal angelegt wurde. Da es ein Grabungsverbot für Archäologen gibt, wird es wohl so bleiben.
Auch Leeraner wissen über diese möglicherweise im 15. Jahrhundert aufgeschüttete Erhebung nicht viel.
Die Vermutung ist, da sei mal ein Männchen aufgetaucht, der Plytje! Und deshalb nennt man ihn Plytenberg.
Oder lebten dort die Erdmantjes (vergleichbar den Kölnern Heinzelmännchen), die unter ihrem König Sjurt den verschwundenen Schatz von König Radbods bewachten?


23. Januar 2019
Die Landschaft mit Schnee gepudert:


16. Dezember 2018
Ein Blick in den Garten:


Zum Beispiel die Drehorte von „Friesland“, der friesischen Krimi-Reihe mit Humor.
Da wäre die Apotheke von Insa Scherzinger, sonst Jimmy’s Altstadt Cafe.


Zum Beispiel die Drehorte von „Friesland“, der friesischen Krimi-Reihe mit Humor.
Da wäre das Beerdigungsinstitut des Bestatters Wolfgang Habedank, sonst die Galerie von Katja Zwezerijnen.


Zum Beispiel die aktuellen Zahlen zum leidigen Thema der Arztdichte:
Die neueste Übersicht vom 31.12.2018 zeigt die gleiche Reihenfolge wie 2017 (geschildert bei unserer Arztsuche), noch immer liegt Niedersachsen auf dem vorletzten Platz.

Bildquelle:bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Statistik2018/Stat18AbbTab.pdf

Oder detailliert nach Einwohner pro Arzt, Stand Ende 2018:

Erste Spalte der Tabelle: die Zahl der Einwohner die sich einen Arzt teilen müssen. Je weniger Einwohner pro Arzt, also je mehr Ärzte es für die Einwohner gibt, umso besser der Platz. Den ersten Platz hat das Saarland, wenn Stadtstaaten außen vor bleiben.
Die Bundesländer ohne ländliche Gegenden mit meist schlechterer Arztdichte, also die sog. Stadtstaaten, würden das Ergebnis verfälschen. Das ist auch der Grund, diese drei „Länder“ an den obersten Stellen zu finden.
Zweite Spalte der Tabelle: die gesamte Zahl der Bevölkerung des Landes. Das bevölkerungsreichste Land ist Nordrhein-Westfalen.

Die ärztliche Versorgung wäre ausgeglichen, wenn die größte Bevölkerung auch die meisten Ärzte hat. Das ist aber nicht so. Das Bundesland, dass mit beiden Plätzen oben steht ist der Freistaat Bayern.

Da stellten sich die Fragen:
Um was kümmert sich der seit Februar 2013 im Amt befindliche Ministerpräsident Stephan Peter Weil von der SPD?
Und um was kümmerte sich die Gesundheitsministerin Cornelia Rundt von der SPD von 2013 bis 2017?
Und um was kümmert sich die Gesundheitsministerin Carola Reimann von der SPD seit 2017?
Wohl nicht um die Gesundheitsversorgung der Bürger in Niedersachsen!

Für uns heißt das, wir müssen uns die cirka 7 benötigten Ärzte in Leer mit cirka 1.694 anderen Patienten teilen, 280 Patienten mehr als in Bayern.

Diese traurigen Zahlen sind nicht verwunderlich, denn durch Schröders Krankenkassen-Modernisierung (Agenda 2010) verursacht und durch die folgende unqualifizierte Politik versäumt wurde, ist kaum wieder zu reformieren. Und wir wissen was Reformen der politischen Kaste bedeuten!

Sahra Wagenknecht hat die bedenklichen sozialen (?) und demokratischen (?) Entwicklungen von SPD, Grünen und CDU auf den Punkt gebracht. Unter anderem in Ihrem Buch „Reichtum ohne Gier“ Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2016, S. 15f ISBN:978-3-593-50516-9

„Auch soziale Leistungen, in vielen Ländern als Lohnbestandteile gesetzlich geregelt und einst als Bedingung von auch im Falle von Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit gewahrter Menschenwürde verstanden, sind heute nur noch Kostenfaktoren, die die Unternehmen angeblich überfordern und mit dieser Begründung klein geschliffen werden.

In diesem Sinne schuf Gerhard Schröder, unterstützt von Joseph Fischer, aber auch Angela Merkel, in Deutschland tatsäcklich eine Neue Mitte: Dank »Agenda 2010« finden sich Beschäftigte, die früher in einem ordentlichen Vollzeitjob zu auskömmlichen Löhnen gearbeitet und zur Mittelschicht gehört haben, heute als Leiharbeiter, Werkvertragler, Scheinselbstständige, Befristete, oder Minijobber, oft zum halben Einkommen und in der Regel mit ungesicherter Perspektive, in der Logistik, am Band bei BMW, am Schalter bei der Post, an der Kasse einer Drogeriekette oder zu Hause am Computer wieder. Und zum Lebensgefühl der Neuen Mitte gehört natürlich auch die neue Angst, im Krankheitsfall aus der Bahn geworfen oder mit hohen Kosten konfrontiert zu werden, ebenso wie die Aussicht, dass selbst nach einem langen Arbeitsleben keine auskömmliche Rente mehr zu erwarten ist.“


Zum Beispiel der Hundeführerschein:

Die Menschen in Niedersachsen, die einen Hund – unabhängig von der Rasse – nach dem 1. Juli 2011 angeschafft haben, müssen einen „Sachkundenachweis“ erbringen, dass sie in der Lage sind, einen Hund zu halten und ihn stets im Griff haben.

Mit diesem Gesetz ist zumindest für Hundetrainer eine tolle Erhöhung ihrer Einnahmen garantiert. Glückwunsch!

Dieser „Hundeführerschein“ ist seit Juli 2013 für alle Hundehalter in Niedersachsen verpflichtend.
Befreit sind u. a. jene Niedersachsen, die in den vergangenen zehn Jahren mindestens zwei Jahre durchgehend problemlos einen Hund gehalten haben. Ohne Probleme heißt dann wohl ohne jemanden gebissen zu haben.

Die Beißvorfälle kamen oft aus dem Bereich der Personen, die beim Erwerb des Hundeführerscheins ausgenommen werden, weil sie bereits einen Hund haben.
Da ist wohl noch Potential für künftige Beißvorfälle vorhanden.

Man kann davon ausgehen, dass es 2013 keine Statistik gab, die die Beißvorfälle von Anfängern oder kurzzeitigen oder langfristigen Hundebesitzern erfasst. So viel zur Zuverlässigkeit der Ursprungsbewertung eines Hundeführerscheins.

Der Hundeführerschein ist nur eine politische Antwort auf die vielen Beißattacken in Niedersachsen. Und eine politische Antwort ist in erster Linie … politisch!

In anderen Bundesländern scheint es wohl nicht so viele Beißattacken zu geben. Woran mag das liegen?

Die theoretische Prüfung kann sicher jeder Mensch bestehen.

Die praktische Prüfung besteht aus verschiedenen Prüfungssituationen, zum Teil in ruhiger Umgebung ab (z.B. Parks, Feldwege) und zum Teil an einem belebten Ort (Fussgängerzone, stark befahrene Straße).
Sie soll sicherstellen, dass der neue Halter den Hund unter Kontrolle hat, dass er niemanden angreift, anspringt, oder sich nicht kontrollieren oder beruhigen lässt. Und sie soll sicherstellen dass sich der neue Halter dem Hund, anderen Menschen und anderen Hunden gegenüber angemessen verhält. Dank des Führerscheins werden weder Hund noch neue Hundehalter zu Kampfmaschinen. Betonung auf „neue Hundehalter“.

Beispiele der praktischen Prüfung:
Leinenführigkeit: Der Hund soll dem Halter an lockerer Leine folgen.
Anmerkung: All die Hunde, die mir begegnen und an der Leine ziehen, gehören wohl zu den Niedersachsen, die vom Hundeführerschein befreit sind.

Rückruf – Der Hund wird aus mindestens 10 Metern Entfernung gerufen. Spätestens nach dem dritten Rückruf muss er reagieren und kommen.
Anmerkung: All die Hunde, die mir begegnen und auch nach dem achten oder zehnten, dann gebrüllten Rückruf nicht kommen, gehören wohl zu den Niedersachsen, die vom Hundeführerschein befreit sind.

Kommandos: Der Hund soll ein bis zwei Kommandos (Sitz, Platz oder Bleib) kennen und spätestens nach dem dritten Kommando befolgen.
Anmerkung: Beim Hundeführerschein für neue Halter ist das eine Pflicht, aber die Halter mit langjähriger Hundeerfahrung die mir begegneten sehen das eher als eine Empfehlung.

Das erinnert mich doch sehr an:

Begegnungen (mit Menschen, Joggern, Fahrrad- oder Rollstuhlfahrer, Kinderwagen, Personengruppen): Idealerweise ignoriert der Hund die Menschen. Keinesfalls sollte er sie behindern, anspringen oder angreifen.
Anmerkung: All die Hunde, die mir begegnen und bei der Begegnung an der Leine ziehen und (wahrscheinlich vor Freude) hochspringen, gehören wohl zu den Niedersachsen, die vom Hundeführerschein befreit sind.

Begegnung mit anderen Hunden: Der Halter muss sicherstellen, dass der Hund keine Gefahr für den anderen Hund und dessen Halter ist.
An der Straße und Überqueren der Straße: Der Hund soll möglichst ruhig an der stark befahrenen Straße laufen ohne z. B. auf die Straße springen zu wollen.
Handling: Der Hund soll sich durch den Halter die Ohren, Zähne und Pfoten kontrollieren lassen. Das macht ohnehin jeder Halter im Interesse der Gesundheit des Hundes.


Zum Beispiel war da noch die Frau, die gerade den Cafe-Shop verließ, wo sie ihre Mittagspause gemacht hatte. Auf der anderen Seite sah sie einen langen Begräbniszug, der sich dem Friedhof näherte.

Weil er so ungewöhnlich war, blieb sie stehen und schaute genauer hin.

Hinter dem zweiten Leichenwagen ging eine Frau, die einen Pitbull an der Leine führte.

Die Frau aus dem Cafe-Shop konnte ihre Neugier nicht bezähmen. Sie näherte sich respektvoll der Frau, die den Hund an der Leine führte und sagte: „Es tut mir sehr Leid um den Verlust, den Sie erlitten haben und ich weiß, dass es nicht die richtige Zeit ist, Sie in Ihrer Trauer zu stören. Aber ich habe noch nie einen solchen Leichenzug gesehen! Wessen Beerdigung ist das?“
„Die meines Mannes“.
„Was ist mit ihm passiert?“
Die Witwe antwortete:“Nun, mein Hund hat ihn angegriffen und getötet.“
Die Frau fragte weiter:“Und wer ist in dem zweiten Sarg?“
Die Witwe antwortete: „Meine Schwiegermutter. Sie versuchte meinem Mann zu helfen, als der Hund auch über sie herfiel …“

Ein schmerzlicher, nachdenklicher Moment der Stille entstand zwischen den beiden Frauen.

Dann hob die Frau aus dem Cafe-Shop den Kopf und frage: „Kann ich mir den Hund ausleihen…?“

Die Witwe antwortete: „Natürlich, stellen Sie sich hinten in der Reihe an …“


Zum Beispiel am 4. August 2018
Stephan Peter Weil, geb. 15. Dezember 1958 in Hamburg, war von Nov. 2006 bis Jan. 2013 Oberbürgermeister von Hannover, seit Jan. 2012 Vorsitzender der SPD Niedersachsen, seit Febr. 2013 Ministerpräsident von Niedersachsen:
„Deutschland hat ein Rassismus-Problem“
Quelle:welt.de/politik/deutschland/article180584416/Stephan-Weil-Duerfen-unser-Rassismus-Problem-nicht-laenger-ignorieren.html

Schau an, wer hätte das gedacht!


Sahra Wagenknecht hat die bedenklichen sozialen (?) und demokratischen (?) Entwicklungen von SPD, Grünen und CDU auf den Punkt gebracht. Unter anderem in Ihrem Buch „Reichtum ohne Gier“ Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2016, S. 15f  ISBN:978-3-593-50516-9

„Auch soziale Leistungen, in vielen Ländern als Lohnbestandteile gesetzlich geregelt und einst als Bedingung von auch im Falle von Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit gewahrter Menschenwürde verstanden, sind heute nur noch Kostenfaktoren, die die Unternehmen angeblich überfordern und mit dieser Begründung klein geschliffen werden.

In diesem Sinne schuf Gerhard Schröder, unterstützt von Joseph Fischer, aber auch Angela Merkel, in Deutschland tatsäcklich eine Neue Mitte: Dank »Agenda 2010« finden sich Beschäftigte, die früher in einem ordentlichen Vollzeitjob zu auskömmlichen Löhnen gearbeitet und zur Mittelschicht gehört haben, heute als Leiharbeiter, Werkvertragler, Scheinselbstständige, Befristete, oder Minijobber, oft zum halben Einkommen und in der Regel mit ungesicherter Perspektive, in der Logistik, am Band bei BMW, am Schalter bei der Post, an der Kasse einer Drogeriekette oder zu Hause am Computer wieder. Und zum Lebensgefühl der Neuen Mitte gehört natürlich auch die neue Angst, im Krankheitsfall aus der Bahn geworfen oder mit hohen Kosten konfrontiert zu werden, ebenso wie die Aussicht, dass selbst nach einem langen Arbeitsleben keine auskömmliche Rente mehr zu erwarten ist.“

DAZU DIE ARZTSUCHE:
Ein Hausarzt / Allgemeinmediziner ist – meist in der Erkältungszeit – vielleicht nötig. Bisher – in München – hätten wir mit der nächstgelegenen Praxis telefoniert und einen Termin vereinbart.
Das wollten wir auch weiterhin so halten. Doch so einfach ist es in Ostfriesland wohl nicht. Die Praxen auf der Mühlenstraße und auf dem Schleusenweg teilten uns mit, dass sie einen Patientenaufnahmestopp haben und keine neuen Patienten mehr annehmen.
Wie bitte ?
Da mussten wir erstmal schlucken.

Und wir erinnerten uns an den Sozialstaatabbau der „Agenda 2010“, die 2003 bis 2005 von der aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen gebildeten Bundesregierung weitgehend umgesetzt wurde.

DIE VERANTWORTLICHEN:
Gerhard Fritz Kurt Schröder von der SPD, von Oktober 1998 bis November 2005 Bundeskanzler.
Joschka Fischer (eigentlich Joseph Martin Fischer) von Bündnis 90/Die Grünen, von Oktober 1998 bis November 2005 Aussenminister und Vizekanzler.
Ursula „Ulla“ Schmidt, geborene Radermacher von der SPD, von Januar 2001 bis Oktober 2009 Bundesministerin für Gesundheit.

Verabschiedung und Umsetzung des Gesetzes zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung.
Viele bisher gewährte Leistungen wurden aus dem Katalog der GKV (Gesetzlichen Krankenversicherung) gestrichen.
Rezeptfreie Arzneimittel (OTC-Artikel) werden in der Regel nicht mehr von den GKV erstattet. Über Ausnahmen entscheidet ein gemeinsamer (Ärzte und Krankenkassen) Bundesausschuss.
Zuzahlung bei stationärer Behandlung im Krankenhaus: Pro Tag müssen für maximal 28 Tage 10 € bezahlt werden.
Sterbe- und Entbindungsgeld werden nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt.
Sehhilfen und Brillen werden ebenfalls nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt.
Zahnersatz und Krankengeld sollen in Zukunft nicht mehr paritätisch, sondern alleine durch Beiträge der Versicherten abgesichert werden.

Eine erste kritische Reaktion auf die Agenda 2010 folgte am 23. Mai 2003:
400 Wissenschaftler unterzeichneten den Aufruf „Sozialstaat reformieren statt abbauen – Arbeitslosigkeit bekämpfen statt Arbeitslose bestrafen!“
Hat aber nix gebracht.

Als die Ärzteschaft 2008 gegen die Gesundheitspolitik demonstrierte, hat es die Medien Null interessiert.

Jetzt, wo die Patienten spüren welche Auswirkungen die falsche Politik hat, da wachen die Medien langsam auf.
Na, herzlichen Glückwunsch deutsche Medien.

Durch diese Erfahrung haben wir uns für die Ärztedichte in Deutschland interessiert und die schaute Ende 2017 so aus:.

Bildquelle:bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Statistik2017/Stat17AbbTab.pdf

Oder detailliert nach Einwohner pro Arzt, Stand Ende 2017:

Erste Spalte der Tabelle: die Zahl der Einwohner die sich einen Arzt teilen müssen. Je weniger Einwohner pro Arzt, also je mehr Ärzte es für die Einwohner gibt, umso besser der Platz. Den ersten Platz hat das Saarland, wenn Stadtstaaten außen vor bleiben.
Die Bundesländer ohne ländliche Gegenden mit meist schlechterer Arztdichte, also die sog. Stadtstaaten, würden das Ergebnis verfälschen. Das ist auch der Grund, diese drei „Länder“ an den obersten Stellen zu finden.
Zweite Spalte der Tabelle: die gesamte Zahl der Bevölkerung des Landes. Das bevölkerungsreichste Land ist Nordrhein-Westfalen.

Die ärztliche Versorgung wäre ausgeglichen, wenn die größte Bevölkerung auch die meisten Ärzte hat. Das ist aber nicht so. Das Bundesland, dass mit beiden Plätzen oben steht ist der Freistaat Bayern.

Für uns heißt das, wir müssen uns die cirka 7 benötigten Ärzte in Leer mit cirka 1.722 anderen Patienten teilen, 287 Patienten mehr als in Bayern.

Da stellten sich die Fragen:
Um was kümmert sich der seit Februar 2013 im Amt befindliche Ministerpräsident Stephan Peter Weil von der SPD?
Und um was kümmerte sich die Gesundheitsministerin Cornelia Rundt von der SPD von 2013 bis 2017?
Und um was kümmert sich die Gesundheitsministerin Carola Reimann von der SPD seit 2017?
Wohl nicht um die Gesundheitsversorgung der Bürger in Niedersachsen!


Zum Beispiel das Wetter in Leer:

Und hier noch weiteres Allgemeinwissen (ist auch wichtig):

Leer wird auch das „Tor Ostfrieslands“ genannt. Die Einwohner von Leer werden im Standarddeutschen Leeraner und auf Plattdeutsch Leerders genannt.


In Ostfriesland wird anders gegrüßt:
In Bayern kann man 24 Stunden mit „Grüß Gott“ grüßen und in Leer kann man mit „Moin“ ebenso lange grüßen.
Die Verbingung zu „Morgen“ ist es nicht, der Grund liegt in der Wortherkunft.
„Moin“ bedeutet „’n mooien Dag wünsch ik di“ = „einen schönen Tag (Abend …) wünsche ich dir“. Moin ist also abgeleitet von mooi“ = schön, gut.
Verkürzt wurde dies zu „moin Dag“ und dann zu „Moin“.

Doch das doppelte Moin gilt häufig schon als Gesabbel. Der Ostfriese mag keine ausschweifenden Reden, er sagt genauso viel wie Menschen aus anderen Regionen aber mit weniger Worten.

Und etwas norddeutsche Geographie: Alles südlich der Elbe ist Norditalien.


Zum Beispiel meint Hein vonne Werft:


So. Nu ma Butter bei die Fische (ist auch wichtig):
„Schietwetter“ fängt erst bei Windstärke 12 an.
Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben.
Regen ist erst, wenn die Heringe auf Augenhöhe vorbeischwimmen.
Winter ist erst, wenn die Pfütze zufriert.


Zum Beispiel die Abfallwirtschaft:

Es gibt in Leer keine Mülltonnen?!
Die Abfall ist in Säcken vorgeschrieben. Diese müssen vom Abfallverursacher im Einzelhandel gekauft werden.
Graue Restabfallsäcke und Grüne Garten- und Bioabfallsäcke und Blaue Papier- und Pappeabfallsäcke.
Kostenlos gibt es Gelbe Säcke für Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen.

Der Vorteil ist, dass nur der anfallende Abfall (Rest, Bio und Papier) bezahlt werden muss. Eine Mülltonne kostet immer Geld, egal wie voll sie ist.
Verkaufsverpackungen landen in München in sog. Wertstoffinseln. Diese Container gibt es für Glas, Metall und Kunststoff. Ihre Benutzung ist kostenlos.

Ein Nachteil in Leer ist, dass es hin und wieder einen Engpass von Gelben Säcken gibt.
Der Müll der Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen macht aber den Großteil des Mülls aus.

Leeraner haben wahrscheinlich immer einen Gelbe-Säcke-Vorrat.
Wir werden uns dem angleichen.
Die Assimilierung schreitet fort.


Zum Beispiel der Wochenmarkt
Zweimal wöchentlich (Mi und Sa 7:00 – 14:00 Uhr) herrscht Markttreiben auf dem Ernst-Reuter-Platz in der Innenstadt. Von Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Käse und Backwaren, Honig und anderen Spezialitäten bis hin zu Blumen und Pflanzen präsentieren Erzeuger und Händler ein reichhaltiges Sortiment, auch an Bio-Produkten.
https://www.ostfriesland.de/mein-ostfriesland/ferienorte/leer/interessantes/wochenmarkt-6.html


Zum Beispiel die Gamma-Ortsdosisleistung (ODL) an der Messstelle Leer, nahe dem Stadtring:


Zum Beispiel der Gallimarkt:
Vom 10.10. – 14.10. findet der 510. Gallimarkt in Leer statt. Es gibt ihn jeweils im Oktober seit 1508, da in diesem Jahr der ostfriesische Graf Edzard I. dem Flecken Leer das Marktrecht verlieh. Bis 1820 wurde der Markt am 16. Oktober veranstaltet, dem St.-Gallus-Tag.
In Leer ist der Gallimarkt die fünfte Jahreszeit.
Das kennen wir.
Die fünfte Jahreszeit ist in Bayern die Starkbierzeit mit der Starkbierprobe und dem Derblecken auf dem Nockerberg.
Dazu gibt örtliche Besonderheiten:
In Erlangen (Mittelfranken) ist es die Bergkirchweih.
In Rosenheim (Oberbayern) ist es das Rosenheimer Herbstfest.
In Straubing (Niederbayern) ist es das Gäubodenvolksfest.

In Leer beginnt der zu den 10 größten Volksfesten in Norddeutschland gehörende Gallimarkt seit 1907 stets mit den Gallimarkt-Herolden und der Ausrufer von ihnen sagt laut den Verkündigungsspruch auf. Dieser lautet heute so:

„Radeau, Radeau, raditjes doe,
de Stadt, de hört de König toe,
Radeau, Radeau raditjes dum!

De Börgermester let vebeden:
nüms mag kopen of verkopen,
bevör de Klocke negen sleit,
bi Verlüß van Goederen.

Un all, wat over tein Pund weggt,
is na de Waage to brengen,
un darno fiev Dag free Markt.“


Zum Beispiel die Krypta
Sie ist eine Kapellengruft aus Überresten der ältesten Steinkirche. Diese ersetzte den Vorgängerbau aus Holz. Baubeginn der romanischen St.-Liudger-Kirche war 1189.
An ihrer oberirdisch zu sehende Ostwand sind von außen mehrere Grabplatten eingelassen.

Die Krypta der 1795 abgerissenen Ludgeri-Kirche liegt auf dem Gelände des alten ref. Friedhofes, nur wenige Schritte vom sagenumwobenen Plytenberg entfernt.
Seit 1955 ist sie eine Gedenkstätte für die vielen Opfer der beiden Weltkriege.

Allein im und auch nach dem 2. Weltkrieg starben 12 Millionen deutsche Zivilisten bei den Terrorangriffen (Rund-um-die-Uhr-Flächenbombardierungen), in allierten Lagern (zum Beispiel Rheinwiesen) und durch Vertreibungen. Und im Gegensatz zu den Toten anderer Völker, für die es eine Vielzahl von Gedenkstätten gibt, wird das gerne verschwiegen.