Erstmal hören, was der deutsche Volkswirt, Unternehmer und Publizist Roland Baader (1940 -2012) zu sagen hat:

Quelle:youtube.com/watch?v=i8tcqRBn3D4


Die Windrose (auch Kompassrose) zeigt meist die 360-Grad-Teilung und wird in 32 gleich große Winkel zu je 11,25 Grad unterteilt. Dieser Winkel wird auch als nautischer Strich bezeichnet.
360° sind 32 Strich, also 1 Strich ist 11,25°.
Bildquelle Windrose:upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8f/Compass_rose_german.svg

So gesehen erklären sich Kommandos wie „zwei Strich backbord“ von selbst.

Dazu oben rechts ein paar Angaben zu den Seiten eines Bootes mit den Farben der Positionslichter und im Bezug auf den Wind.


Law of Business

There is hardly anything in the world that someone cannot make a little worse and sell a little cheaper, and the people who consider price alone are that person's lawful prey.

It is unwise to pay too much, but it is also unwise to pay too little. When you pay too much, you lose a little money, that is all. When you pay too little, you sometimes lose everything because the thing you bought is incapable of doing the thing you bought it to do.

The common law of business balance prohibits paying a little and getting a lot. It can't be done.If you deal with the lowest bidder it is well to add something for the risk you run. And if you do that you will have enough to pay for something better.

John Ruskin (1819-1900)
Geschäftsgesetz

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

John Ruskin, 1819-1900, englischer Sozialökonom

„Nichts kann geduldige Ausdauer ersetzen.
Das Talent nicht: es gibt zahllose erfolglose Menschen mit Talent.
Das Genie nicht: verkannte Genies sind fast sprichwörtlich.
Bildung nicht: die Welt wimmelt von gescheiterten Gebildeten.
Beharrlichkeit und Entschlossenheit sind beinahe allmächtig.“

John Calvin Coolidge, Jr. (30. US-Präsident, 1923-1929)

Im Jahr 1923 nahm dieser Präsident zum ersten Mal am feierlichen Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung des National Christmas Tree zu Beginn der Weihnachtszeit teil. Er begründete die Tradition, die seitdem von jedem Präsidenten fortgeführt wurde.
An der Spitze des Baumes befindet sich ein großes und beleuchtetes Kreuz.
US-Präsident Donald John Trump sagte vergange Woche beim feierlichen Einschalten. „Das Kreuz ist eine machtvolle Erinnerung an die Bedeutung von Weihnachten.“

Ergänzung:
Man mag von diesem Präsidenten halten, was man will: Er steht wohl öffentlich als 1. Persönlichkeit der USA zum christlichen Glauben. Im Gegenteil: Er hält wohl eine bessere Hinführung zum Weihnachtsfest als so mancher Priester in Westeuropa. Was man von den hohlen Worten unserer Politiker zur Weihnacht halten kann, mag die Leserschaft beurteilen. Solche klaren Boschaften sind dort jedenfalls nicht zu finden.
Quelle:koptisch.wordpress.com/2019/12/11/trump-beim-einschalten-der-weihnachtsbeleuchtung-des-national-christmas-tree/


Goldcharts

Franklin Delano Roosevelt´s berühmteste Zitat: „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war.“
Der 32. Präsident der USA verbot am 5. April 1933 den Bürgern der Vereinigten Staaten den Besitz von Gold.
Die Bürger wurden gezwungen sämtlichen Goldmünzen, Goldbarren sowie Goldzertifikate herauszugeben. Erst 1975 durften die Amerikaner wieder Gold besitzen. Also verbot der Präsident, der die USA in den 2. Weltkrieg führte, seinen Bürgern den Besitz von Gold, jenes Gold, dass die Deckung der Dollar-Währung war.

Interessant für ein Land, in dessen New Yorker Hafen auf Liberty Island am Bartholdi-Day (28. Oktober 1886) die in Roben gehüllte Figur der Libertas, der römischen Göttin der Freiheit, eingeweiht wurde.
Wir wissen von der Inschrift an der Statue New York:
„Gebt mir eure Müden, eure Armen, Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,
Die bemitleidenswerten Abgelehnten eurer gedrängten Küsten;
Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen,
Hoch halt’ ich mein Licht am gold’nen Tore!
Sende sie, die Heimatlosen, vom Sturm Gestoßenen zu mir.
Hoch halte ich meine Fackel am goldenen Tor.“
Zitat von Emma Lazarus aus dem 1883 erschienenen Gedicht „The New Colossus“

Als das von Franklin Delano Roosevelt  befohlene Verbot des Goldbesitzes für die Massen, die frei zu atmen begehren, nach langen 42 Jahren endete, war es aber nicht mehr so wie 42 Jahre zuvor. Denn inzwischen hatte der 37. US-Präsident Richard Nixon am 15. August 1971 die Goldbindung des Dollar aufgehoben. In einer Fernsehansprache an sein Volk ließ er auch die Welt eindrücklich wissen, dass sich die USA von nun an weigern würden, den Dollar jederzeit gegen eine festgelegte Menge des Edelmetalls einzutauschen.

Seit 1971 war die Weltleitwährung Dollar nicht mehr durch Goldreserven gedeckt nur mehr eine Papierwährung, die die FED beliebig oft drucken kann. Zumindest solange Papier da ist.

Diese nicht mehr durch Gold gedeckte Papierwährung Dollar ist kein (!) Geld der Vereinigten Staaten von Amerika.
Es wird von der Bank im Besitz einer privaten Bankiergruppe gedruckt und herausgegeben.
Diese Bank (die sog. Federal-Reserve-Bank) ist also eine private (!) Bank und leiht (!) den USA das selbstgedruckte Geld.

So funktioniert die Garantie des ständig steigenden Vermögens der Bank und der ständig steigenden Verschuldung der USA.

Wie läßt Bertolt Brecht doch Mackie Messer so treffend sagen: „Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“

Quelle:Bertolt Brecht, Ausgewählte Werke in sechs Bänden. Erster Band: Stücke 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1997. S. 267


Am 19.09.2001 konnten Interessierte erfahren, dass es bei den Vereinten Nationen eine Abteilung Bevölkerungsfragen, Bestandserhaltungsmigration gibt.
Diese Abteilung stellt u. a. fest:
Die Wanderungsströme, die notwendig wären, um die Bevölkerungsalterung auszugleichen sind extrem groß, und es müssten in allen Fällen weitaus höhere Einwanderungszahlen als in der Vergangenheit erreicht werden
Quelle:un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf

Am 19. September 2016 verabschiedete die UN-Vollversammlung ein Paket von Verpflichtungen zur Verbesserung des Schutzes von Flüchtlingen und Migranten.
Diese Verpflichtungen werden als New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten bezeichnet. Die Erklärung beinhaltet zwei Anhänge, die bis 2018 den Weg für die Verabschiedung zweier globaler Vereinbarungen ebnen sollen:
Ein globaler Pakt für Flüchtlinge, basierend auf dem umfassenden Plan für Flüchtlingshilfemaßnahmen (Anhang I), ausgearbeitet und eingeleitet von UNHCR.
Ein globaler Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration, dessen Elemente in Anhang II festgelegt sind.
In der New Yorker Erklärung verpflichten sich also die Mitgliedstaaten, auf die Verabschiedung eines globalen Pakts für Flüchtlinge und einen globalen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration im Jahr 2018 hinzuarbeiten.
Quelle:unhcr.org/dach/de/was-wir-tun/auf-dem-weg-zum-globalen-pakt-fuer-fluechtlinge/new-yorker-erklaerung

A/RES/71/1 New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten
Punkt 14
Wir verurteilen nachdrücklich gegen Flüchtlinge und Migranten gerichtete Akte und Bekundungen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz sowie die häufig auf sie angewandten Stereotype, insbesondere aufgrund der Religion oder Weltanschauung. Vielfalt bereichert jede Gesellschaft und trägt zum sozialen Zusammenhalt bei.
Punkt 57.
Wir werden erwägen, Wege für eine sichere, geordnete und reguläre Migration zu eröffnen, so auch gegebenenfalls durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, Arbeitskräftemobilität auf allen Qualifikationsebenen, zirkuläre Migration, Familienzusammenführung und Chancen im Bereich der Bildung.
Punkt 63.
Wir verpflichten uns, 2016 einen Prozess zwischenstaatlicher Verhandlungen einzuleiten, der zur Annahme eines globalen Paktes für sichere, geordnete und reguläre Migration auf einer zwischenstaatlichen Konferenz im Jahr 2018 führt.
Punkt 65.
Wir bekräftigen, dass das Abkommen von 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und das dazugehörige Protokoll von 1967 die Grundlage des internationalen Flüchtlingsschutzregimes bilden.
Punkt 77.
Wir beabsichtigen, die Zahl und das Spektrum legaler Wege, auf denen Flüchtlinge in Drittländern aufgenommen oder neu angesiedelt werden können, zu erweitern.
Quelle:un.org/depts/german/gv-71/band1/ar71001.pdf

Die Politiker im Rabat-Prozess formulierten am 2. Mai 2018 die Marrakesh Political Declaration. Das ist eine europäisch-afrikanische Erklärung zur Migration und beinhaltet den Marrakesh Action Plan 2018-2020
Quelle:ec.europa.eu/home-affairs/sites/homeaffairs/files/20180503_declaration-and-action-plan-marrakesh_en.pdf

Das Auswärtige Amt der BRD teilt mit: „Die fünfte Ministerkonferenz des Rabat-Prozesses hat am 2. Mai in Marrakesch stattgefunden. Deutschland war durch den deutschen Botschafter in Marokko vertreten.“
Der verantwortliche deutsche Botschafter in Marokko seit 2017 ist Dr. Götz Schmidt-Bremme.
Diplomatische und konsularische Auslandsvertretungen unterstehen dem Bundesministers des Auswärtigen.
Der verantwortliche Minister des Auswärtigen seit März 2018 ist Heiko Josef Maas.

Politisch ungeschickt wird den Deutschen dazu keine Online-Information zur Verfügung gestellt. Die Folge dieser Verschweige-Politik ist auf alternativen, politisch unkorrekten und Nicht-Mainstream-Webseiten und in den sozialen Medien deutlich zu lesen.
Beispiel:
Politiker aus 27 europäischen und 28 afrikanischen Staaten haben die Erklärung von Marrakesch zur Erhöhung der Einwanderung nach Europa unterzeichnet.
Laut dieser neuen Politik soll die afrikanische Bevölkerung in Europa von derzeit 9 Millionen im Jahr 2018 auf 200 bis 300 Millionen im Jahr 2068 erhöht werden.
Quelle:Schweizer Morgenpost
LINK:http://smopo.ch/eu-will-bis-zu-300-millionen-afrikanische-fluechtlinge-holen/

Die Declaration beinhaltet:
Legale Migration besonders von Jugendlichen und Frauen soll befördert werden (Objective 3).
Es sollen Netzwerke gegründet werden, die die legale Migration zwischen Europa und Afrika fördern (Action 6).
Die sozialen Rechte von legalen Migranten und ihren Familien in der Aufnahmegesellschaft sollen gestärkt werden (Action 7).
Die Anforderungen an die Erteilung von Visa sollen reduziert und ihre Erteilung erleichtert werden (Action 9 und 10)

Die Marrakesh Political Declaration des „Rabat-Process“ ist eng verzahnt mit dem UN-Migrationspakt (Global Compact for Migration).

Am 30.07.2018 wird in der Generalversammlung der UN u. a. der Punkt 10 der vorläufigen Tagesordnung für Marrakesch (Marokko) am 10. und 11. Dezember 2018 verteilt: „Zwischenstaatliche Konferenz zur Annahme des Globalen Paktes für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“
Zitat 12.
Der Migrationspakt „beabsichtigt, die Risiken und prekären Situationen, denen Migranten in verschiedenen Phasen der Migration ausgesetzt sind, zu mindern, indem ihre Menschenrechte geachtet, geschützt und gewährleistet werden und ihnen Fürsorge und Unterstützung zukommen.“
Der Migrationspakt „soll förderliche Bedingungen schaffen, die es allen Migranten ermöglichen, unsere Gesellschaften durch ihre menschlichen, wirtschaftlichen und sozialen Fähigkeiten zu bereichern und so besser zu einer nachhaltigen Entwicklung auf lokaler, nationaler, regionaler und globaler Ebene beizutragen.“
Für die Berichterstattung werden förderliche Bedingungen gleich mitgeschaffen.
Zitat 33.
„Wir verpflichten uns … einen … Diskurs zu fördern, der zu einer … konstruktiveren Wahrnehmung von Migration und Migranten führt …
Um diese Verpflichtung zu verwirklichen, werden wir aus den folgenden Maßnahmen schöpfen. Wir werden…
c) … eine unabhängige, objektive und hochwertige Berichterstattung durch die Medien fördern, unter anderem durch Sensibilisierung und Aufklärung von Medienschaffenden hinsichtlich Migrationsfragen und -begriffen, durch Investitionen in ethische Standards der Berichterstattung und Werbung … ;
Quelle:un.org/depts/german/migration/A.CONF.231.3.pdf
Anmerkung: Aus diesem Migrationspakt sind bisher ausgetreten: USA, Australien und Ungarn. Österreich ist kritisch und Polens Innenminister Brudzinski kritisiert, dass der Pakt den Schutz polnischer Bürger vernachlässigt.

Zu den Zahlen:

„Aber in den subsaharischen Ländern leben insgesamt 1,1 Milliarden Menschen. Nimmt man an, dass sich nur zehn Prozent zur Migration nach Europa entschließen, dann wären das immer noch 110 Millionen Menschen.“
Und die Bevölkerung wächst dort, bei Geburtsraten von bis zu sieben Kindern, rasend schnell. Bis 2050 soll sich die Rate in Afrika verdoppelt haben. „Nahezu der gesamte Wachstum wird in den 51 Staaten der Subsahara stattfinden“, heißt es vom amerikanischen Population Reference Bureau.
Quelle:welt.de/politik/ausland/article174796884/Millionen-Fluechtlinge-aus-Afrika-Zweite-Phase-der-Migration-hat-laengst-begonnen.html

Reiner Klingholz ist einer der renommiertesten Migrationsexperten. Der Schlüssel, um langfristig Flucht aus Afrika zu stoppen, sei Bildung, sagt er. Kurzfristig müsse sich Europa aber schützen.
Frage Welt: Wie viele Menschen aus Afrika wollen nach Europa?
Klingholz: Das ist schwer zu beziffern. Es gibt Befragungen, wonach sich ein Drittel der Erwerbsfähigen zwischen 20 und 40 Jahren mit dem Gedanken trägt zu gehen. Wir haben 1,2 Milliarden Menschen in Afrika, bald über zwei Milliarden.
Quelle:welt.de/politik/ausland/article158747927/Wenn-wir-es-laufen-lassen-werden-zu-viele-kommen.html

Dazu Ulrike Trebesius Mitglied des Europäischen Parlaments, veröffentlicht am 26.10.2018
Mit dem UN-Migrationspakt bekennen sich die unterzeichnenden Länder dazu, künftig eine „sichere, geordnete und regelmäßige Migration zum Wohle aller zu erleichtern und zu gewährleisten“. Dabei sollen reine Wirtschaftsmigranten weltweit rechtlich mit politisch Verfolgten oder Kriegsflüchtlingen gleichgestellt werden.
Dies steht in diametralem Widerspruch zum Grundgesetz und dem darin verankerten Dublin-Abkommen!

Quelle:youtube.com/watch?v=ORWxyu52mVU

Dazu die Kolumne von Gunnar Schupelius vom 7.11.2018

Er schreibt:
„In diesem Herbst wurden dem Bundestag 19 Petitionen zu einem Thema zugesandt. Aber keine von ihnen wird veröffentlicht. Darüber entschied das Sekretariat des Petitionsausschusses. Die 19 Petitionen wenden sich gegen den Migrationspakt der UNO, der im Dezember verabschiedet werden soll. Darin verpflichten sich die Länder, Migranten aufzunehmen und zu fördern. Die Bundesregierung will auch zustimmen.

Zur Begründung schrieb der Bundestag, Petitionen dieser Art seien geeignet, „den interkulturellen Dialog zu belasten“. Die bloße Diskussion über Zuwanderung wird also als gefährliche Störung bezeichnet.“
Das ist dann wohl eine Diktatur der Zensur.

„Die Bundesregierung behauptet, der Pakt enthalte keinerlei Verpflichtungen für Deutschland. Doch auf den 32 Seiten des Vertragstextes finden sich insgesamt 157 mal die Begriffe „Pflicht“, „Gewährleistung“ und „Sicherstellung“.“
Da wurden dann wohl die „Volksvertreter“ bei einer großen Lüge erwischt.

Quelle:bz-berlin.de/berlin/kolumne/bundestag-zensiert-petitionen-der-buerger-zum-uno-migrationspakt?fbclid=IwAR3u9tUtfmOp968HqEoLTQ40vX_88Oiw226XMsmVYAt5igT71VYMNwgeiDA



D a s   E n d e

Was ist die größte Gefahr für die Menschheit? Starphysiker Stephen Hawking glaubt: Sie selbst.

Eindringlich warnte der 74-jährige Brite seine Mitmenschen vor einem selbst verschuldeten Untergang.

Hawking in einer BBC-Vortragsreihe: ein Atomkrieg, die Erderwärmung, durch Gentechnik erzeugte Viren und Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie gehörten zu den existenziellen Gefahren.
Aufgrund der Zerstörung von Lebensraum, Antibiotika-Resistenzen, zunehmenden Waffen-Einsatzes und den Folgen der Überbevölkerung seien die Tage auf der Erde gezählt.
Auch die KI gehört dazu: Vom Menschen geschaffene Maschinen könnten eines Tages klüger werden als ihre Schöpfer – und damit eine Gefahr für den Fortbestand der Menschheit darstellen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Astrophysiker mahnt – und zugleich einen Ausweg aufzeigt.
Das Risiko einer Katastrophe auf der Erde in einem bestimmten Jahr sei zwar gering, aber für die nächsten 1000 oder 10 000 Jahre „beinahe Gewissheit“, sagt Hawking.
Seine Botschaft: „Bis dahin sollten wir uns ins All ausgebreitet haben und zu anderen Sternen, so dass ein Desaster auf der Erde nicht das Ende der Menschheit bedeuten würde.“


Seit 5 Milliarden Jahren verbrennt die Sonne Wasserstoff.
Seitdem steigt die Temperatur in ihrem Innern und seitdem erhöht sie ihre Leuchtkraft um rund 10 Prozent pro einer Milliarde Jahre.
Sie strahlt heute rund 40 % mehr Energie ab, als zu Beginn ihrer Entwicklung. Und dieser Prozess endet nicht: Die Sonne wird zunehmend heißer und die Temperaturen auf der Erde werden zunehmend steigen.

In rund 5 Milliarden Jahren wird der Wasserstoffvorrat der Sonne verbraucht. Sie beginnt mit der Heliumfusion und wächst zu einem roten Riesenstern.
Dabei wird sie die Erde in Schutt und Asche legen, aber dann gibt es die Menschheit schon lange nicht mehr.

In der Erdgeschichte wechselten sich bislang Eiszeiten und Warmzeiten ab. Die Gründe für den immer wieder auftretenden globalen Klimawandel sind komplex.

Ohne die wärmespeichernde Funktion der Atmosphäre wäre es hier viel kälter, die Durchschnittstemperatur läge bei gerade einmal -19° Celsius. Unser Planet wäre dauerhaft vereist, Leben hätte sich unter solchen Bedingungen nur schwer entwickeln können.

Heute haben wir eine weltweite durchschnittliche Temperatur von +14° Celsius. In der Frühphase der Erde lag dieser Wert sogar noch höher, weil die Atmosphäre viel mehr Methan enthielt, was ein noch stärkeres Treibhausgas ist als das berühmte Kohlendioxid. Heute sorgt ein natürlicher Regelmechanismus dafür, dass die Temperaturen relativ konstant bleiben. Das ist:

Der globale Karbonat-Silikat-Kreislauf

Nun haben wir wieder annähernd die gleichen Bedingungen wie zu Beginn des Temperaturanstieges.
Der Kreislauf beginnt von Neuem (natürlich in Zeiträumen von etlichen Jahrtausenden gesehen).

Quelle:astrokramkiste.de/erde-zukunft

Die Temperaturen steigen unaufhörlich

In ca. 500.000 Jahren wird die Sonnenstrahlung, die die Erde trifft, so hoch sein, dass der oben beschriebene Kreislauf von Erwärmung und Abkühlung zusammenbricht und nicht mehr funktioniert.

Die Hitze lässt verstärkt Wasser verdunsten, und diese Feuchtigkeit der Luft beschleunigt den Verwitterungsprozess.
Das atmosphärische CO2 wird nun in großem Maßstab gelöst (der Wasserdampf ersetzt nun die Treibhauswirkung des schwindenden CO2, sodass es diesmal nicht kühler wird).

Sinkt der Kohlendioxidanteil der Luft unter den Grenzwert von 150 ppm (parts per million, zu deutsch Teile pro Million), sind Pflanzen nicht mehr in der Lage, die Fotosythese durchzuführen, sie verkümmern.

An den Pflanzen aber hängt eine lange Nahrungskette. Fallen sie weg, verhungern als nächstes pflanzenfressende Lebewesen und in weiterer Folge dann auch alle anderen höher entwickelten Lebewesen einschließlich des Menschen.
Die auf lange Frist stetig ansteigenden Temperaturen und der zu erwartende CO2-Mangel in der Atmosphäre werden also dazu führen, dass das Leben immer schwierigere Bedingungen vorfindet und verkraften muss.


SMITH-CLOUD

Eine der großen Gaswolken in den Außenbereichen unserer Galaxis ist die Smith-Cloud, etwa 11.000 Lichtjahre lang, 2.500 Lichtjahre breit und 8.000 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Sie bewegt sich mit rund 240 Kilometern pro Sekunde auf die Milchstraße zu und wird in cirka 30 Millionen Jahren mit den Außenbezirken kollidieren.

Durch diesen Zusammenstoß wird eine Welle von neuen Sternen entstehen. Astronomen schätzen die Sternbildung auf rund 2 Millionen neuer Sterne.

Quelle.scinexx.de/wissen-aktuell-19791-2016-02-01.html


HABITABLE ZONE

Auch um unsere Sonne gibt es die habitable (lebensfreundliche) Zone.
Aber diese Zone ist nicht statisch, sondern abhängig von der Sonnenenergie.
Umso stärker die Sonnenenergie, umso weiter verschiebt sich die habitable Zone vom Zentralgestirn weg.

Die Erde begann in der Nähe des äußeren Randes dieser Zone. Aktuelle Berechnungen zeigen, dass sich die Erde heute bereits am inneren Rand der lebensfreundlichen Zone und damit nahe an der Überhitzung befindet.

Bereits in rund 500 Millionen Jahren ist die Sonnenleuchtkraft so hell, dass die Ozeane beginnen zu kochen und die Erde wird ein Backofen.

Dann ist es den höheren, vielzelligen Organismen wie Menschen, Pflanzen und Tieren und Pilzen nicht mehr möglich, ihre Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten.

Textquellen: Spektrum der Wissenschaft“, Juli 2015, S.42 ff.
Und:astrokramkiste.de/erde-zukunft

In etwas über 1 Milliarde Jahren scheint die Sonne rund 15 % heller als heute. Dann werden die letzten Mikroorganismen sterben.
Die Temperaturen auf der Erde liegen dann bei 60 bis 70 Grad Celsius mit steigender Tendenz.
In der Atmosphäre wird die immer intensivere UV-Strahlung der Sonne die Moleküle des Wasserdampfes in Wasserstoff- und Sauerstoffatome zerschlagen und in aggressive Hydroxylradikale.
Der Wasserstoff entweicht ins All. Der schwerere Sauerstoff bleibt zurück. Das Eisen im Gestein wird den Sauerstoff aufnehmen und zu rosten beginnen. Der einst blaue Planet wird rot, vergleichbar wie beim Mars.
Wenn die Temperaturen auf etwa 1000 Grad Celsius gestiegen sind, beginnt das Gestein zu schmelzen. Mineralien lösen sich auf, und wenn es noch eine Atmosphäre gibt, werden Wolken aus Schwefelsäure dominieren.


Fotomontage eines möglichen irdischen Nachthimmels während der Kollision

In etwa 3 Milliarden Jahren ist Andromeda da.

Die Milchstraße hat ca. 100 bis 300 Milliarden Sterne, mit einer Masse von etwa 400 Milliarden Sonnenmassen. Die Andromeda-Galaxie (M31) hat eine Masse von 800 Milliarden Sonnenmassen und umfasst eine Billion Sterne.
Zur Zeit befindet sich die Andromeda-Galaxie in einer Entfernung von 2,5 Millionen Lichtjahren, aber sie rast mit der Relativgeschwindigkeit von rund – 100 km/sauf uns zu.
Die Milchstraße wird bei der Kollision mit der Andromeda-Galaxie völlig umgekrempelt.
Es wird ungefähr in 3 Milliarden Jahren beginnen und in 6 Milliarden Jahren abgeschlossen sein.
Das Ergebnis könnte eine elliptische Galaxie sein. In der wird unser Sonnensystem voraussichtlich weiter bestehen, sich aber an einem völlig anderen Platz in der verschmolzenen Galaxie befinden.


Roter Riese / Weißer Zwerg

In etwa fünf Milliarden Jahren wird sich die Sonne für rund 500 Millionen Jahre verändern.
Die Wasserstoff-Fusion im Kern wird beendet und es beginnt das Wasserstoff-Schalenbrennen nahe der Sternoberfläche. Dadurch bläht sich die Sonne auf.
Während der Durchmesser der Sonne immer mehr zunimmt, bleibt ihre Leuchtkraft nahezu konstant. Dadurch erscheint sie röter.
Nun setzen weitere Fusionen (Helium – Kohlenstoff – Sauerstoff) ein. Durch Heliumblitze wird ungeheuer viel Energie erzeugt und die Leuchtkraft – die ohnehin seit Jahrmilliarden immer größer wurde – steigt extrem an.
Auf der Erde verdampfen die Magma-Ozeane.
Die Sonne verschlingt Merkur und dann die Venus. Und letztlich verglüht die Erde, auf der schon lange kein Leben mehr existiert.

Hat die Sonne ihre letzten Reserven verbraucht, endet sie als schwach leuchtender Weißer Zwerg. Es wird voraussichtlich viele Milliarden Jahre dauern bis die vorhandene Restwärme angestrahlt ist. Nach jetzigem Kenntnisstand dauert das sehr lange, denn seit Bestehen der Milchstrasse (ca. 13 Milliarden Jahre) ist noch kein einziger Weißer Zwerg unter 4000 K abgekühlt.
Danach bleibt ein schwarzer Klumpen, der Schwarzer Zwerg genannt wird.