Aktualisiert 22.1.2020


Zum Nachdenken:

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22.1.2020 – br.de=Kommunen in Not: Krise in der Autoindustrie zeigt Folgen

Nach Recherchen des BR-Wirtschaftsmagazins Plusminus wurden allein in den vergangenen zwölf Monaten über 30.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie gestrichen. Allein im Landkreis Bamberg stehen 25.000 weitere Stellen auf dem Spiel. Je länger diese Krise dauert, desto stärker werden auch die Kommunen darunter leiden und damit die Menschen, die dort leben.

Quelle:br.de/nachrichten/wirtschaft/kommunen-in-not-krise-in-der-autoindustrie-zeigt-folgen,RoDkwHd


13.1.2020 – m.focus.de=330.000 Jobs zusätzlich weg: Kahlschlag durch E-Mobilität viel schlimmer als gedacht

Neue Studie sagt, dass E-Autos hunderttausende Fachkräfte den Job kosten

Hintergrund ist das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung: Um die EU-Klimaschutzziele einzuhalten, sollen bis 2030 sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straßen kommen.

Ein Verbrennungsmotor besteht aus mindestens 1200 Teilen, beim Elektromotor sind es nur rund 200. Das heißt: Je schneller die Umstellung auf das Elektroauto erfolgt, desto weniger Teile werden benötigt – und umso mehr Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Hinzu kommt, dass die Herstellung von Elektrofahrzeugen stärker automatisierbar ist und somit die Produktivität in Zukunft weiter steigen wird – bei gleichzeitig sinkendem Personalbedarf.

Im neuen Elektromobilitätsszenario würde es in Deutschland im Jahr 2030 fast 410.000 weniger geben als bislang angenommen

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Durch die Umstellung auf E-Mobilität entstehen insgesamt rund 30.000 (0,07 Prozent) neue Stellen.

Quelle:m.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/studie-ergibt-schreckensszenario-fuer-2030-330-000-job-fallen-zusaetzlich-weg-kahlschlag-durch-e-mobilitaet-schlimmer-als-gedacht_id_11545267.html

Anmerkung:Da es in Deutschland laut Bundesregierung und Wirtschaft einen riesigen Facharbeitermangel gibt, werden die Menschen ganz schnell einen anderen Facharbeiter-Arbeitsplatz finden.


13.1.2020 – Gabor Steingart-Das Morning Briefing

Das Ziel der Autohersteller, bis 2030 sieben bis zehn Millionen E-Autos in Deutschland zu verkaufen, kann dem traditionellen Automobilbau viele Arbeitsplätze kosten. Vor dem für Mittwoch geplanten Autogipfel berichtet das heutige „Handelsblatt“ über neueste Zahlen, die die Nationale Plattform für Zukunft der Mobilität (NPM) vorgelegt hat:

► Ein Verbrennungsmotor besteht aus mindestens 1200 Teilen. Beim Elektromotor sind es nur rund 200.

► Durch die Umstellung auf die Elektromobilität sind in Deutschland bis zum Jahr 2030 rund 410.000 Arbeitsplätze gefährdet.

► Allein in der Produktion des Antriebsstrangs, also bei Motoren und Getrieben, könnten bis zu 88.000 Stellen wegfallen.

Quelle:Newsletter von gaborsteingart.com/morning-briefing/


19.12.2019 – sputniknews.com=„Ein Mythos“: Sahra Wagenknecht rechnet mit Fachkräftemangel ab – Arbeitsmarktexperte legt nach

Seit über 10 Jahren wird der Fachkräftemangel beklagt.

Auf dem Fachkräftegipfel im Kanzleramt wurde für ausländische Fachkräfte geworben.

Sahra Wagenknecht stellt fest: … sollte es in Deutschland tatsächlich einen Mangel an Fachkräften geben, dann seien Regierung und Wirtschaft selbst schuld daran.
Die Politik, weil sie seit Jahren nichts gegen die chronische Unterfinanzierung der deutschen Bildungseinrichtungen tut: nichts gegen Lehrermangel, den Unterrichtsausfall, die oft unerträglichen Zustände gerade in Schulen ärmerer Stadtviertel.
Und die großen börsennotierten Unternehmen, weil sie die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze in vergangenen Jahren sogar reduzierten.
Wo Fachkräfte fehlen würden, müssten Unternehmen alles tun, um Beschäftigte mit guten Löhnen und dauerhaften Verträgen möglichst langfristig zu binden.

Laut den BA-Zahlen waren im November 2019 etwa 1,49 Millionen Fachkräfte arbeitslos/arbeitssuchend gemeldet im Vergleich zu den 478.000 gemeldeten Arbeitsstellen. Also mangelt es nicht an Fachkräften, sondern in erster Linie an Unternehmen, die ausbilden, gute Löhne zahlen und faire Arbeitsbedingungen bieten würden.

Die Reallöhne sind nur um ein schlappes Prozent gestiegen sind – ein Indikator, um Knappheiten am Arbeitsmarkt zu messen.
Der Arbeitsmarktexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Karl Brenke, stellt ebenfalls fest, dass über den Fachkräftemangel geklagt wird, aber die Reallöhne nicht steigen.
„Es war also viel heiße Luft beim Geschrei der Unternehmen“.

Quelle:de.sputniknews.com/wirtschaft/20191219326259300-ein-mythos-fachkraeftemangel/


17. Dezember 2019 – gruppe-wagenknecht.de=Hausgemachter Fachkräftemangel

Im Kanzleramt fand gestern der Fachkräftegipfel statt: Die Wirtschaft trommelt, mehr Personal aus dem Ausland anzuwerben und die Politik stellt sich in ihre Dienste. Die Wahrheit ist: Soweit es in Deutschland tatsächlich einen Mangel an Fachkräften gibt, sind Regierung und Wirtschaft selbst schuld.

Es mangelt also nicht an Fachkräften, sondern in erster Linie an Unternehmen, die ausbilden, die gute Löhne zahlen und faire Arbeitsbedingungen bieten. Dazu sollte das Kanzleramt mal einen Krisengipfel machen, statt die Wirtschaft mit billigen Arbeitskräften aus dem Ausland zu versorgen, mit denen sie hier die Löhne drücken können und deren Fähigkeiten und Qualifikationen in ihren Heimatländern dringend gebraucht werden.

Quelle:gruppe-wagenknecht.de/blog/hausgemachter-fachkraeftemangel/


16.12.2019 – welt.de=Fast 1,5 Millionen Fachkräfte suchen Arbeit

Ab März kommenden Jahres dürfen arbeitswillige Ausländer aus Nicht-EU-Staaten leichter einreisen, so, wie es im neuen „Fachkräfte-Einwanderungsgesetz“ beschlossen wurde. Beispielsweise entfällt dann für alle Fachkräfte die Vorrangprüfung – es wird also künftig nicht mehr vor der Jobzusage geprüft, ob ein arbeitsloser Deutscher oder ein anderer EU-Bürger den Arbeitsplatz haben möchte.

Quelle:welt.de/politik/deutschland/article204382138/Zuwanderung-Fast-1-5-Millionen-Fachkraefte-suchen-Arbeit.html

Anmerkung:So wird die Wirtschaft mit billigen Arbeitskräften aus dem Ausland versorgt, mit denen sie hier die Löhne drücken können und deren Fähigkeiten und Qualifikationen in ihren Heimatländern dringend gebraucht werden. Zitat von Sahra Wagenknecht, die als Volkswirtin sicherlich mehr Ahnung von der Absicht der Wirtschafts-Spitzenvertreter hat, als die politische „Intelligenz“ auf dem Fachkräftegipfel im Bundeskanzleramt am heutigen 16. Dezember.


14.12.2019 – handelsblatt.com=Merkel warnt vor Abwanderung von Unternehmen

Die Bundeskanzlerin warnt wegen des anhaltenden Personalmangels vor einem Firmen-Exodus. Deutschland müsse auch außerhalb der EU nach Fachkräften suchen.

Quelle:handelsblatt.com/politik/deutschland/fachkraeftemangel-merkel-warnt-vor-abwanderung-von-unternehmen/25335186.html


9.12.2019 – welt.de=Deutschland braucht 500.000 Zuwanderer – jedes Jahr

Deutschland hat die zweitälteste Gesellschaft der Welt.
Wir leben länger und wir bekommen weniger Kinder.
Da die deutschen Familien diese Tendenz nicht ändern, hilft nur mehr Einwanderung.
Christian Dürr von der FDP stellt fest: Deutschland braucht pro Jahr mindestens 500.000 Menschen.
Was er nicht feststellt, ist wichtiger: das müssen Menschen sein, die in den Arbeitsmarkt einwandern.
„Es macht die Menschen in Deutschland zu Recht rasend, dass integrierte Menschen mit Arbeit abgeschoben werden, während Kriminelle wie der libanesische Drogenboss Miri dem Rechtsstaat auf der Nase herumtanzen.“
„Das Ziel muss heißen: Wer Arbeit hat, darf bleiben. Wer nicht, muss gehen.“

Quelle:welt.de/wirtschaft/article204132552/FDP-Politiker-Christian-Duerr-500-000-Fachkraefte-muessen-her-jedes-Jahr.html

Anmerkung: Ein großes Problem sind die falschen Signale, denn so kommen qualifizierte Zuwanderer überhaupt nicht nach Deutschland.
Deutschland lockt nicht mit hohen Löhnen, niedrigen Abgaben und Steuern (z. B. für Strom), sicheres Leben (auch in der Nacht), bessere Arbeitsbedingungen und qualitativ gutes Bildungsangebot für Kinder.
Deutschland lockt mit seinem Sozial- und Gesundheitssystem und daher kommen nur gering bis unqualifizierte und kinderreiche Migranten.
Für kinderreiche Familien mit einer oder mehr Frauen werden Summen gezahlt, die nicht einmal 4 zu Mindestlohn Vollzeit arbeitende Menschen netto verdienen könnten.
Qualifizierte Zuwanderer ziehen in die Länder, in denen die Löhne höher, die Abgaben und Steuern (z. B. für Strom) niedriger, das Leben (auch in der Nacht) sicherer, die Arbeitsbedingungen und das Bildungsangebot für Kinder qualitativ besser ist.


7.12.2019 – pravda.tv=Wer kann, der geht: Aus Deutschland wandern vor allem die Fachkräfte ab

Was einigen Beobachtern zu denken gibt, ist, dass es mehrheitlich erfolgreiche und hochqualifizierte Menschen sind, die das Land verlassen – was auf die Masse der Neuzugewanderten, zuletzt 1,5 Millionen Neuzugewanderte im Jahr 2018, nicht immer zutrifft.

„Unzufriedenheit mit dem Leben in Deutschland“ nennen zwar explizit nur 18 Prozent als Grund, das Land zu verlassen, allerdings nannten viele die Verwirklichung eines bestimmten Lebensstiles und damit verbunden die Hoffnung auf eine andere Mentalität oder ein anderes zwischenmenschliches Klima im Zielland.

Die Qualifikation der auf dem Wege des Asyls nach Deutschland gekommenen Zuwanderer, die seit 2015 einen erheblichen Teil dieser Bevölkerungsgruppe ausmachen, lasse hingegen erwarten, dass „viele der niedrig bezahlten Migranten und Flüchtlinge in prekären Verhältnissen verharren und später in Altersarmut abrutschen“.
Davor warnt zumindest der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Hans-Eckhard Sommer. Bereits jetzt seien 36,4 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger in Deutschland Nichtdeutsche.

Mit Blick auf den steigenden politischen Druck auf Autoindustrie und Energiewirtschaft in Deutschland ist davon auszugehen, dass die Neigung der Erfolgreichen zunehmen wird, ihren Lebensmittelpunkt in ein Land zu verlegen, das individuelle Entfaltungschancen nicht im gleichen Maße politisch-ideologischen Erwägungen unterzuordnen pflegt.

Quelle:pravda-tv.com/2019/12/wer-kann-der-geht-aus-deutschland-wandern-vor-allem-die-fachkraefte-ab/


6.12.19 – zeit.de=Thermomix-Produktion in Deutschland endet

Vorwerk stellt die Thermomix-Produktion in Deutschland ein. 200 Arbeitsstellen wurden abgebaut. Die Küchenmaschinen kommen künftig aus China und Frankreich.

Quelle:zeit.de/wirtschaft/2019-12/vorwerk-thermomix-produktion-stellenabbau-frankreich-china


3.12.19 – zeit.de=Daimler-Jobs sollen vor allem in Deutschland wegfallen

Zwei Drittel seiner Einsparungen will das Unternehmen in Deutschland vornehmen – mehr als 6.600 Stellen würden wegfallen.

Quelle:zeit.de/wirtschaft/2019-12/autobauer-daimler-stellenabbau-beschaeftigte-deutschland


14.11.19 – mdr.de=Porzellanmanufaktur Meissen baut bis März 200 Stellen ab

Das Unternehmen spricht von strategischen Anpassungen. Der Staatsbetrieb habe zwar den Umsatz leicht steigern können, die selbst gesteckten Wachstumsziele aber nicht erreicht.

Quelle:mdr.de/sachsen/dresden/meissen/stellenabbau-meissen-umstrukturierung-100.html


25.9.2019 – br.de=Michelin schließt Werk in Hallstadt mit fast 860 Mitarbeitern

Aus nach 50 Jahren: Der französische Reifenkonzern Michelin schließt sein Werk in Hallstadt bei Bamberg. 2021 soll die Produktion eingestellt werden. Davon sind 858 Mitarbeiter betroffen.

Quelle:br.de/nachrichten/wirtschaft/michelin-schliesst-werk-in-hallstadt-mit-fast-860-mitarbeitern,Rd57fJf


22.4.2019 – tagesspiegel.de=Die Abwanderung von Deutschen wird vergessen

Laut dem Statistischen Bundesamt verlegten 2017 fast 250 000 Deutsche ihren Wohnsitz ins Ausland – am liebsten in die Schweiz oder die USA, nach Österreich und Großbritannien.
Ökonomen können nur mutmaßen, warum Bundesbürger gehen, mit welchem Wissen und erlernten Beruf. Worin sie sich auf Basis der wenigen Informationen aber einig sind: Es sind die Hochqualifizierten, die Leistungsträger der Gesellschaft, die gehen.
„Der Braindrain ist ein Problem für die deutsche Wirtschaft“, sagt Christoph Busch, Bereichsleiter Arbeit und Innovation beim Digitalverband Bitkom.

Quelle:tagesspiegel.de/wirtschaft/streitthema-migration-die-abwanderung-von-deutschen-wird-vergessen/24240062.html

Anmerkung:Braindrain ist eines der vielen Neusprech-Wörter. Es bedeutet Abwanderung von hoch qualifizierten Arbeitskräften ins Ausland, wodurch Deutschland hoch qualifizierte Arbeitskräfte fehlen.


 

 

 


15.3.2019 – welt.de=Stellenabbau bei Ford – Droht Mitarbeitern nun das Opel-Schicksal?

Ford Deutschland streicht 5000 Stellen, doch das ist wohl nur der Anfang
Man werde Mitarbeitern an den drei Standorten Köln, Saarlouis und Aachen Angebote für Altersteilzeitverträge machen.

Quelle:welt.de/wirtschaft/article190387781/Stellenabbau-bei-Ford-Droht-Mitarbeitern-nun-das-Opel-Schicksal.html


13.3.2019 – n-tv.de=VW nennt Details zum Stellenabbau

Volkswagen will bei seiner Kernmarke VW Pkw in den nächsten fünf Jahren zusätzlich bis zu 7000 Arbeitsplätze streichen – über das bisher bekannte Sparprogramm hinaus.

Quelle:n-tv.de/wirtschaft/VW-nennt-Details-zum-Stellenabbau-article20903454.html


 

 


Dezember 2018 – Fachkräfteengpassanalyse

Das Wichtigste in Kürze
•…Häufig ist zu hören, dass qualifizierte Fachkräfte gesucht werden und Deutschland auf einen Fachkräftemangel zusteuert.
•Es zeigt sich nach der Analyse der Bundesagentur für Arbeit ein Fachkräftemangel in einigen technischen Berufsfeldern, in Bauberufen sowie in Gesundheits-und Pflegeberufen.

Quelle:statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201812/arbeitsmarktberichte/fk-engpassanalyse/fk-engpassanalyse-d-0-201812-pdf.pdf


05.09.2018 – de.reuters.com=Merkel sieht Fachkräftemangel als größte Gefahr für Wirtschaft

In vielen Gegenden Deutschlands habe man bereits das, “was man Vollbeschäftigung nennt”, sagte Merkel am Dienstagabend in Frankfurt. Überall fehlten Fachkräfte.
Das Bundeskabinett will im Herbst den Entwurf eines Fachkräftezuwanderungsgesetz beschließen.

Quelle:de.reuters.com/article/deutschland-arbeit-merkel-idDEKCN1LL0DD


24.08.2018 – manager-magazin.de=Siemens-Chef Joe Kaeser avisiert Abbau von 20.000 Stellen

Mit seiner neuen Strategie „Vision 2020+“ will Siemens-Chef Joe Kaeser massiv Kosten sparen. Im Zuge des neuerlichen Umbaus könnten 20.000 Arbeitsplätze überflüssig werden, sagte Kaeser auf seiner Roadshow Anfang August in Einzelgesprächen mit mehreren Investoren.

Quelle:manager-magazin.de/unternehmen/industrie/siemens-joe-kaeser-will-zentrale-umbauen-und-20-000-jobs-streichen-a-1224520.html


01. November 2017 – WirtschaftsWoche=Der Fachkräftemangel ist ein Mythos

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht mindestens ein Unternehmer beklagt, vergeblich nach Personal zu fahnden. Dabei kann von einem Fachkräftemangel keine Rede sein – Unternehmen suchen einfach nicht richtig.
Und Institute folgen nur dem Mainstream-Kapital und erkennen das nicht!
So „errechnet“ z. B. das Forschungsinstitut Prognos, dass bis 2030 drei Millionen Arbeitskräfte fehlen.
So kommt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in seinem MINT-Report über den Arbeitsmarkt für Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker „zu dem Schluss“, dass aktuell 237.500 dieser Fachkräfte fehlen.
Der Grund:
Unternehmer sagen: sie sind überqualifiziert.
Unternehmer meinen: sie sind zu teuer.
Unternehmer wollen: 10 – 15 Jahre Berufserfahrung
Richtig ist, dass es in manchen Bereichen einen Mangel gibt, etwa in der Pflege, im Handwerk oder bei speziellen IT-Berufen.

Quelle:wiwo.de/erfolg/management/fachkraeftemangel-der-fachkraeftemangel-ist-ein-mythos/20504844-all.html


Juni 2017 – Fachkräfteengpassanalyse

Das Wichtigste in Kürze
•Häufig ist zu hören, dass qualifizierte Fachkräfte gesucht werden und Deutschland auf einen Fachkräftemangel zusteuert.
•Es zeigt sich nach der Analyse der Bundesagentur für Arbeit kein flächendeckender Fachkräftemangel in Deutschland. Allerdings gibt es Engpässe in einzelnen technischen Berufsfeldern, in Bauberufen sowie in einigen Gesundheits-und Pflegeberufen.

Quelle:statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201706/arbeitsmarktberichte/fk-engpassanalyse/fk-engpassanalyse-d-0-201706-pdf.pdf


25.4.2017 – t-online.de=Bundeskanzlerin ist zuversichtlich

Flüchtlinge sollen gegen Fachkräftemangel helfen

Quelle:t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_80980404/kanzlerin-merkel-mit-fluechtlingen-gegen-den-fachkraeftemangel.html


6.3.2017 – welt.de=Flüchtlinge sind nicht die neuen Fachkräfte

Die zwei Sätze klingen hart, aber sie sind schlicht das Ergebnis einer großen Studie.
Erstens: Flüchtlinge senken das Niveau der Bildung hierzulande.
Zweitens: Flüchtlinge vergrößern den Anteil der Niedriglöhner.

Quelle:welt.de/debatte/kommentare/article162603389/Fluechtlinge-sind-nicht-die-neuen-Fachkraefte.html


4.2.2017 – stuttgarter-nachrichten.de=Daimler plant Stellenabbau bei Verbrennungsmotoren

Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte am Freitag vor Finanzanalysten erklärt, Daimler werde „beim Antrieb so früh wie möglich reduzieren“. Man habe „zwar die Verantwortung, das Personal, das am Bord ist, zu sichern – aber wir sehen keine Verantwortung, die Stellen zu sichern.“

Quelle:stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.konzernchef-dieter-zetsche-daimler-plant-stellenabbau-bei-verbrennungsmotoren.8c49dd76-f2ae-4557-8094-5352a5f41d37.html


2.9.2016 – handelsblatt.com=Ein Jahr Flüchtlingskrise – der Faktencheck
„Da kommen ja nur Männer“

Ein Jahr ist vergangen seit Angela Merkels „Wir schaffen das!“.
Seit Anfang 2015 bis Ende haben sich mehr als 1,3 Millionen Menschen als Flüchtling in Deutschland registrieren lassen.
Mehr als zwei von drei Flüchtlingen, die in Deutschland einen Asylantrag stellen, sind männlich.
…der größte Teil der Flüchtlinge aus nicht-europäischen Ländern (kann) nicht mehr als Hilfsarbeiten verrichten.

Quelle:handelsblatt.com/politik/deutschland/ein-jahr-fluechtlingskrise-der-faktencheck-da-kommen-ja-nur-maenner/14488650.html


11.11.2015 – fondsprofessionell.de=Unicredit-Stellenabbau: Noch mehr HVB-Mitarbeiter müssen gehen

1.200 HVB-Mitarbeiter stehen vor der Kündigung.

Quelle:fondsprofessionell.de/news/produkte/headline/unicredit-stellenabbau-noch-mehr-hvb-mitarbeiter-muessen-gehen-121920/

Anmerkung:Die die Bayerische Hypo- und Vereinsbank mit Firmensitz in München wurde 2005 von der italienischen Großbank und Holding Unicredit S.p.A mit Sitz in Mailand übernommen.


 

 

 


15.9.2015 – faz.net=Flüchtlinge könnten Wirtschaftswunder bringen

Daimler-Chef Dieter Zetsche:
Da die Flüchtlinge ihre Heimat zurückließen, seien sie hochmotiviert.
Sie können im besten Fall die Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder werden.

Quelle:faz.net/aktuell/technik-motor/iaa/daimler-chef-zetsche-fluechtlinge-koennten-neues-wirtschaftswunder-ausloesen-13803671.html

Anmerkung: Das ist der gleiche Dummschwätzer, der zwei Jahre später keine Probleme hat, Beschäftigte für das E-Auto zu feuern.


31.12.2014 – Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin

Noch wird offiziell in den Medien nur verhalten über Asylanten und Migrationsströme berichtet. Nur die am 19.12.2014 gegründeten Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) demonstriert.
Von Pegida ist die Rede, wenn die Bundeskanzlerin sagt:
„Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen. Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja sogar Hass in deren Herzen. (…) Es ist selbstverständlich, dass wir Menschen aufnehmen, die bei uns Zuflucht suchen.“

Angela Dorothea Merkel lebte von 1954 bis zum Ende des SED-Kommunismus in der DDR (?).
Anetta Kahane lebte von 1954 bis zum Ende des SED-Kommunismus in der DDR (von 1974 bis 1982 als Stasi-Spitzel IM Victoria).


Juni 2012 – Aktuelle Fachkräfteengpassanalyse der Arbeitsagentur

Fachkräfteengpässe in Deutschland
Analyse Juni 2012
•Aktuell zeigt sich kein flächendeckender Fachkräftemangel in Deutschland. Es gibt jedoch Engpässe in einzelnen Berufsgruppen und Regionen.

Quelle:statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201206/arbeitsmarktberichte/fk-engpassanalyse/fk-engpassanalyse-d-0-201206-pdf.pdf


6.6.2012 – focus.de=Merkel wünscht sich einen europäischen Arbeitsmarkt

Während in Deutschland Fachkräfte fehlen, sind in anderen EU-Staaten zur Zeit viele arbeitslos. Bundeskanzlerin Angela Merkel will für Ausgleich sorgen.

Quelle:focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/fachkraeftemangel-und-hohe-arbeitslosigkeit-merkel-fordert-europaeischen-arbeitsmarkt_aid_763191.html

Anmerkung: Aber die Wirtschaft ist kein Wunschkonzert, denn in Deutschland gibt es auch viele Arbeitslose und auch in anderen EU-Staaten fehlen Fachkräfte. Viele Jugendliche möchten keine handwerkliche Ausbildung machen, sondern lieber studieren und viele finden sich dann als traumatisierte Abbrecher bei den Arbeitsämtern wieder.


3.6.2012 – welt.de=Diese Branchen gieren am meisten nach Fachkräften

Gegen das Vergessen: Angela Dorothea Merkel ist seit 2005 Bundeskanzlerin.
Schon 2011 hatte sie nach Meseberg geladen und über Erleichterungen für hochqualifizierte Zuwanderer geredet.

Ein Jahr später ist die Situation unverändert, wie aus der Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ersichtlich.
Die DIHK stellte fest, welche Unternehmen den Fachkräftemangel als Gefahr für ihre eigene wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten (also bis Mitte 2013) sehen:
85 % der Zeitarbeitsfirmen
68 % der Firmen in den Bereichen Gesundheit und soziale Dienste
57 % in der Rechtsberatung und der Steuerberatung
51 % im Ausbaugewerbe
50 % im Bereich der Informationstechnik
49 % im Gastgewerbe
48 % in Forschung und Entwicklung
46 % im Bereich Architektur und in Ingenieurbüros
37 % Unternehmen im Maschinenbau
36 % Firmen im Elektrobereich

Quelle:welt.de/wirtschaft/article106410411/Diese-Branchen-gieren-am-meisten-nach-Fachkraeften.html


April 2011: Die Arbeitslosenzahlen der Politik und der Systemmedien= 3.078.058
Tatsächliche Arbeitslosigkeit: 4.085.821
Nicht gezählte Arbeitslose: 1.007.763

Quelle:die-linke.de/themen/arbeit/tatsaechliche-arbeitslosigkeit/2011/


April 2011 – Aktuelle Fachkräfteengpassanalyse der Arbeitsagentur

Detaillierte Prüfergebnisse Engpassanalyse
1.1 Gesamtschau
Aktuell zeigt sich kein flächendeckender Fachkräftemangel in Deutschland. Es sind jedoch Engpässe in einzelnen Berufsgruppen und Regionenerkennbar.

Quelle:statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201104/arbeitsmarktberichte/fk-engpassanalyse/fk-engpassanalyse-d-0-201104-pdf.pdf


19.10.2010 – handelsblatt.com=Merkel will mehr ausländische Fachkräfte ins Land holen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will mit allen Mitteln gegen den Fachkräftemangel in Deutschland vorgehen. Ihre Diagnose: Deutschland sei derzeit ein Netto-Abwanderungsland.

Quelle:handelsblatt.com/politik/deutschland/fachkraeftemaengel-merkel-will-mehr-auslaendische-fachkraefte-ins-land-holen/v_microsite/3566832.html


Oktober 2010: Die Arbeitslosenzahlen der Politik und der Systemmedien= 2.945.491
Tatsächliche Arbeitslosigkeit: 4.090.354
Nicht gezählte Arbeitslose: 1.144.863

Quelle:die-linke.de/themen/arbeit/tatsaechliche-arbeitslosigkeit/2010/


Oktober 2009: Die Arbeitslosenzahlen der Politik und der Systemmedien= 3.228.625
Tatsächliche Arbeitslosigkeit: 4.475.871
Nicht gezählte Arbeitslose: 1.247.246

Quelle:die-linke.de/themen/arbeit/tatsaechliche-arbeitslosigkeit/2009/


Zur Arbeitslosenstatistik

In der Statistik erscheinen nicht:
Arbeitslose, die älter als 58 Jahre sind.
Arbeitslose in Ein-Euro-Jobs, in Aktivierung und in der beruflichen Eingliederung (z. B. private Arbeitsvermittlung)
Arbeitslose in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen, Eignungsfeststellungs- u. Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining)
Arbeitslose, die einen Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose) erhalten
Arbeitslose in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM)
Kranke Arbeitslose
Alle Flüchtlinge, die in Sprach- und Integrationskurse, Praktika und Weiterbildungen sind.

Dazu fällt mir das Bonmot ein:
„Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“.
Dr. phil. Paul Joseph Goebbels
Quelle:piqd.de/fundstuecke/von-wegen-churchill-wer-hat-s-gesagt-glaube-nur-der-statistik-die-ich-selbst-gefalscht-habe