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Ventile sind Schalter für flüssige und gasförmige Medien.
Sie werden elektromagnetisch betätigt.
Die Standard-Magnetventile sind geeignet für sehr große Ventilnennweiten mit sehr hohen Betriebsdrücken.

Der Aufbau ist stets ähnlich diesem Beispiel:

Wichtig: Der Druck darf nicht überschritten und die Durchflussmenge sollte nicht unterschritten werden!

Der KV-Wert wird angegeben für Wasser von +20 Grad Celsius Delta p=1 kg/cm²


Beispiel: Das direktgesteuerte Magnetventil-106

Die elektromagnetische Kraft der Spule öffnet das Ventil gegen den Federdruck und den Mediumdruck.


Beispiel: Das vorgesteuerte Magnetventil-107

Vorgesteuerte Ventile benötigen eine Druckdifferenz.


Beispiel: Das zwangsgesteuerte Magnetventil-108

Zwangsgesteuerte Ventile kombinieren die beiden Eigenschaften. Sie können hohe Drücke und große Nennweiten mit kleiner elektromagnetischer Kraft und ohne Unterstützung durch einen Differenzdruck steuern.


Info zu dem Hersteller dieser Standardventile finden Sie hier: acl.it


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Fragen zur CO2-Nachtabschaltung und zu Ventilen:

ventileshop(at)richard-taube.org


Weitere Informationen auf

Ventile sind keine Regler, sie sind Schalter für flüssige und gasförmige Medien.

Bei Inlineventilen wird das Medium durch die Magnetspule geführt.
Alle Inlineventile dieser Seite sind stromlos geschlossen.
Sie schalten ab 0 Bar.
Das Ventil funktioniert mit Gleichstrom und Wechselstrom. Die Funktion bei den Stromarten unterscheidet sich im Verhältnis 1:2.

Der Aufbau:


Bei den Inlineventilen gibt es die 6er-Serie. Zum Beispiel: BMV60404

Anschlüsse (Ausgang und Eingang): 1/8-Zoll-Innengewinde und 1/4-Zoll-Außengewinde


Und zum Beispiel: BMV61010

Anschlüsse (Ausgang und Eingang): 6/8er Schlauch mit Überwurfmutter


Und zum Beispiel: BMV61111

Anschlüsse (Ausgang und Eingang): Nippel für 6/7er Schlauch


Und es gibt die 7er-Serie. Zum Beispiel: BMV 70303MV55D

Anschlüsse (Ausgang und Eingang): G 1/4″ innen + G 3/8″ aussen


Info zu dem Hersteller dieser Inlineventile finden Sie hier: BavariaFluid.Systems


Funktion der Inlineventile
Der Schaltvorgang der Ventile erfolgt mit einem Elektromagneten nach dem Reluktanzprinzip.
Im Bild zeigt der Pfeil die Flussrichtung des Mediums.
Zwischen dem festen und dem beweglichen Anker ist ein Luftspalt (rotes Rechteck).
Wenn der Strom die Windungen durchfließt, entsteht ein Magnetfeld, dass den geringsten magnetischen Widerstand einnehmen will.
Dazu muss der Luftspalt geschlossen werden, indem der bewegliche Anker nach rechts gezogen wird.
Dadurch wird die Feder zusammengedrückt, die Feldlinien haben die kürzeste Länge und der Ventilsitz wird freigegeben.
Das Ventil ist geöffnet.
Beim Abschalten des Stromes drückt die Feder den beweglichen Anker auf den Ventilsitz, unterstützt durch den Druck des Mediums.

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