Bildquelle:Von Gustav Völker – http://www.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=6865&article_id=19957&_psmand=1000, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=439719


Das islamische Opferfest dauert vom 11. bis zum 14. August 2019.
In Deutschland ist das Schlachten ohne vorherige Betäubung – dies wird als Schächten bezeichnet – grundsätzlich verboten. Der Tierschutz verlangt eine Betäubung, die das Schmerzempfinden der Tiere sicher ausschaltet.
Niedersachsen hat zum islamischen Opferfest erneut eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schlachten erteilt.

Quelle:rtl.de/cms/niedersachsen-erlaubt-wieder-schaechten-zum-opferfest-4385641.html


Zum Beispiel die aktuellen Zahlen zum leidigen Thema der Arztdichte:
Die neueste Übersicht vom 31.12.2018 zeigt die gleiche Reihenfolge wie 2017 (geschildert bei unserer Arztsuche), noch immer liegt Niedersachsen auf dem vorletzten Platz.

Bildquelle:bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Statistik2018/Stat18AbbTab.pdf

Oder detailliert nach Einwohner pro Arzt, Stand Ende 2018:

Erste Spalte der Tabelle: die Zahl der Einwohner die sich einen Arzt teilen müssen. Je weniger Einwohner pro Arzt, also je mehr Ärzte es für die Einwohner gibt, umso besser der Platz. Den ersten Platz hat das Saarland, wenn Stadtstaaten außen vor bleiben.
Die Bundesländer ohne ländliche Gegenden mit meist schlechterer Arztdichte, also die sog. Stadtstaaten, würden das Ergebnis verfälschen. Das ist auch der Grund, diese drei „Länder“ an den obersten Stellen zu finden.
Zweite Spalte der Tabelle: die gesamte Zahl der Bevölkerung des Landes. Das bevölkerungsreichste Land ist Nordrhein-Westfalen.

Die ärztliche Versorgung wäre ausgeglichen, wenn die größte Bevölkerung auch die meisten Ärzte hat. Das ist aber nicht so. Das Bundesland, dass mit beiden Plätzen oben steht ist der Freistaat Bayern.

Da stellten sich die Fragen:
Um was kümmert sich der seit Februar 2013 im Amt befindliche Ministerpräsident Stephan Peter Weil von der SPD?
Und um was kümmerte sich die Gesundheitsministerin Cornelia Rundt von der SPD von 2013 bis 2017?
Und um was kümmert sich die Gesundheitsministerin Carola Reimann von der SPD seit 2017?
Wohl nicht um die Gesundheitsversorgung der Bürger in Niedersachsen!

Für uns heißt das, wir müssen uns die cirka 7 benötigten Ärzte in Leer mit cirka 1.694 anderen Patienten teilen, 280 Patienten mehr als in Bayern.

Diese traurigen Zahlen sind nicht verwunderlich, denn durch Schröders Krankenkassen-Modernisierung (Agenda 2010) verursacht und durch die folgende unqualifizierte Politik versäumt wurde, ist kaum wieder zu reformieren. Und wir wissen was Reformen der politischen Kaste bedeuten!

Sahra Wagenknecht hat die bedenklichen sozialen (?) und demokratischen (?) Entwicklungen von SPD, Grünen und CDU auf den Punkt gebracht. Unter anderem in Ihrem Buch „Reichtum ohne Gier“ Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2016, S. 15f ISBN:978-3-593-50516-9

„Auch soziale Leistungen, in vielen Ländern als Lohnbestandteile gesetzlich geregelt und einst als Bedingung von auch im Falle von Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit gewahrter Menschenwürde verstanden, sind heute nur noch Kostenfaktoren, die die Unternehmen angeblich überfordern und mit dieser Begründung klein geschliffen werden.

In diesem Sinne schuf Gerhard Schröder, unterstützt von Joseph Fischer, aber auch Angela Merkel, in Deutschland tatsäcklich eine Neue Mitte: Dank »Agenda 2010« finden sich Beschäftigte, die früher in einem ordentlichen Vollzeitjob zu auskömmlichen Löhnen gearbeitet und zur Mittelschicht gehört haben, heute als Leiharbeiter, Werkvertragler, Scheinselbstständige, Befristete, oder Minijobber, oft zum halben Einkommen und in der Regel mit ungesicherter Perspektive, in der Logistik, am Band bei BMW, am Schalter bei der Post, an der Kasse einer Drogeriekette oder zu Hause am Computer wieder. Und zum Lebensgefühl der Neuen Mitte gehört natürlich auch die neue Angst, im Krankheitsfall aus der Bahn geworfen oder mit hohen Kosten konfrontiert zu werden, ebenso wie die Aussicht, dass selbst nach einem langen Arbeitsleben keine auskömmliche Rente mehr zu erwarten ist.“


Zum Beispiel der Hundeführerschein:

Die Menschen in Niedersachsen, die einen Hund – unabhängig von der Rasse – nach dem 1. Juli 2011 angeschafft haben, müssen einen „Sachkundenachweis“ erbringen, dass sie in der Lage sind, einen Hund zu halten und ihn stets im Griff haben.

Mit diesem Gesetz ist zumindest für Hundetrainer eine tolle Erhöhung ihrer Einnahmen garantiert. Glückwunsch!

Dieser „Hundeführerschein“ ist seit Juli 2013 für alle Hundehalter in Niedersachsen verpflichtend.
Befreit sind u. a. jene Niedersachsen, die in den vergangenen zehn Jahren mindestens zwei Jahre durchgehend problemlos einen Hund gehalten haben. Ohne Probleme heißt dann wohl ohne jemanden gebissen zu haben.

Die Beißvorfälle kamen oft aus dem Bereich der Personen, die beim Erwerb des Hundeführerscheins ausgenommen werden, weil sie bereits einen Hund haben.
Da ist wohl noch Potential für künftige Beißvorfälle vorhanden.

Man kann davon ausgehen, dass es 2013 keine Statistik gab, die die Beißvorfälle von Anfängern oder kurzzeitigen oder langfristigen Hundebesitzern erfasst. So viel zur Zuverlässigkeit der Ursprungsbewertung eines Hundeführerscheins.

Der Hundeführerschein ist nur eine politische Antwort auf die vielen Beißattacken in Niedersachsen. Und eine politische Antwort ist in erster Linie … politisch!

In anderen Bundesländern scheint es wohl nicht so viele Beißattacken zu geben. Woran mag das liegen?

Die theoretische Prüfung kann sicher jeder Mensch bestehen.

Die praktische Prüfung besteht aus verschiedenen Prüfungssituationen, zum Teil in ruhiger Umgebung ab (z.B. Parks, Feldwege) und zum Teil an einem belebten Ort (Fussgängerzone, stark befahrene Straße).
Sie soll sicherstellen, dass der neue Halter den Hund unter Kontrolle hat, dass er niemanden angreift, anspringt, oder sich nicht kontrollieren oder beruhigen lässt. Und sie soll sicherstellen dass sich der neue Halter dem Hund, anderen Menschen und anderen Hunden gegenüber angemessen verhält. Dank des Führerscheins werden weder Hund noch neue Hundehalter zu Kampfmaschinen. Betonung auf „neue Hundehalter“.

Beispiele der praktischen Prüfung:
Leinenführigkeit: Der Hund soll dem Halter an lockerer Leine folgen.
Anmerkung: All die Hunde, die mir begegnen und an der Leine ziehen, gehören wohl zu den Niedersachsen, die vom Hundeführerschein befreit sind.

Rückruf – Der Hund wird aus mindestens 10 Metern Entfernung gerufen. Spätestens nach dem dritten Rückruf muss er reagieren und kommen.
Anmerkung: All die Hunde, die mir begegnen und auch nach dem achten oder zehnten, dann gebrüllten Rückruf nicht kommen, gehören wohl zu den Niedersachsen, die vom Hundeführerschein befreit sind.

Kommandos: Der Hund soll ein bis zwei Kommandos (Sitz, Platz oder Bleib) kennen und spätestens nach dem dritten Kommando befolgen.
Anmerkung: Beim Hundeführerschein für neue Halter ist das eine Pflicht, aber die Halter mit langjähriger Hundeerfahrung die mir begegneten sehen das eher als eine Empfehlung.

Das erinnert mich doch sehr an:

Begegnungen (mit Menschen, Joggern, Fahrrad- oder Rollstuhlfahrer, Kinderwagen, Personengruppen): Idealerweise ignoriert der Hund die Menschen. Keinesfalls sollte er sie behindern, anspringen oder angreifen.
Anmerkung: All die Hunde, die mir begegnen und bei der Begegnung an der Leine ziehen und (wahrscheinlich vor Freude) hochspringen, gehören wohl zu den Niedersachsen, die vom Hundeführerschein befreit sind.

Begegnung mit anderen Hunden: Der Halter muss sicherstellen, dass der Hund keine Gefahr für den anderen Hund und dessen Halter ist.
An der Straße und Überqueren der Straße: Der Hund soll möglichst ruhig an der stark befahrenen Straße laufen ohne z. B. auf die Straße springen zu wollen.
Handling: Der Hund soll sich durch den Halter die Ohren, Zähne und Pfoten kontrollieren lassen. Das macht ohnehin jeder Halter im Interesse der Gesundheit des Hundes.


Zum Beispiel war da noch die Frau, die gerade den Cafe-Shop verließ, wo sie ihre Mittagspause gemacht hatte. Auf der anderen Seite sah sie einen langen Begräbniszug, der sich dem Friedhof näherte.

Weil er so ungewöhnlich war, blieb sie stehen und schaute genauer hin.

Hinter dem zweiten Leichenwagen ging eine Frau, die einen Pitbull an der Leine führte.

Die Frau aus dem Cafe-Shop konnte ihre Neugier nicht bezähmen. Sie näherte sich respektvoll der Frau, die den Hund an der Leine führte und sagte: „Es tut mir sehr Leid um den Verlust, den Sie erlitten haben und ich weiß, dass es nicht die richtige Zeit ist, Sie in Ihrer Trauer zu stören. Aber ich habe noch nie einen solchen Leichenzug gesehen! Wessen Beerdigung ist das?“
„Die meines Mannes“.
„Was ist mit ihm passiert?“
Die Witwe antwortete:“Nun, mein Hund hat ihn angegriffen und getötet.“
Die Frau fragte weiter:“Und wer ist in dem zweiten Sarg?“
Die Witwe antwortete: „Meine Schwiegermutter. Sie versuchte meinem Mann zu helfen, als der Hund auch über sie herfiel …“

Ein schmerzlicher, nachdenklicher Moment der Stille entstand zwischen den beiden Frauen.

Dann hob die Frau aus dem Cafe-Shop den Kopf und frage: „Kann ich mir den Hund ausleihen…?“

Die Witwe antwortete: „Natürlich, stellen Sie sich hinten in der Reihe an …“


Nachtrag zum Moorbrand:
Die Bundeswehr verkündet am 10. Oktober, dass der seit Anfang September nach einem Waffentest ausgebrochene Moorbrand gelöscht ist. Bilder eines Aufklärungsfluges zeigen keine Brandnester mehr.
Quelle: IUD (Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen) der Bundeswehr.


Ergänzend zum Moorbrand:
Spezialisten der Bundeswehr untersuchten, ob durch den Brand womöglich Schwermetalle wie Quecksilber aus im Moor befindlicher Altmunition oder Radioaktivität freigesetzt wurde.
Am 5. Oktober sagte Ministeriumssprecher Jens Flosdorff in Berlin: „Wir haben keine Hinweise darauf, dass jemals auf dem Gelände Uranmunition getestet worden ist“.
Das ist ja tröstlich, dass offenbar keiner über Tests etwas weiß und nun erst durch aktuelle Messungen (ehrlich?) festgestellt wird, dass keine Uranmunition getestet wurde. Abgesehen davon, dass diese Munition eine der heimtückischten Munitionen u. a. betreffend der Langzeitschäden (Krebs usw.) ist.
Der Verbandssprecher der deutschen Lungenärzte, Dr. Michael Barczok, geht in einem Interview mit der Osnabrücker Zeitung von einem Krankheitsrisiko aus. Die Rauchwolke führt zu einer massiven Feinstaubbelastung.
Und Ende KW 38 blieb beim Regen auf den weißen Autos im rund 100 Kilometer entfernten Leer ein Rußpartikelfilm zurück.


Zum Beispiel am 28. September 2018:
Die prozentualen Steigerungen der Schwangerschaftsabbrüche in Niedersachsen waren mit 7,6 Prozent im bundesweiten Vergleich die zweithöchsten, nur in Brandenburg lagen sie mit 8,4 Prozent noch darüber. Das geht aus Zahlen der Krankenkasse IKK classic hervor.
Quelle:haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Niedersachsen-Zahl-der-Abtreibungen-im-Jahr-2017-deutlich-gestiegen

Da sollte doch mal über die Ursache nachgedacht werden.


Ergänzend zum Moorbrand:
Am 22. September war die Verteidigungsministerin Ursula Gertrud von der Leyen von der CDU in der Region. Sie räumte Fehler der Bundeswehr ein.
Sie entschuldigte sich bei den Anwohnern und betonte, dass die Bundeswehr den Fall aufarbeiten und über die Ergebnisse auch mit den Menschen im Emsland sprechen werde.

Das ist jene Ursula Gertrud von der Leyen von der CDU die gerne millionenschwere Berater-Etats vergibt. Der Rechnungshof berichtete September 2018 in einem Gutachten zusätzlich über eigenwillige Praktiken der Verteidigungsministerin Ursula Gertrud von der Leyen von der CDU, wie zum Beispiel freihändige Vergaben, fehlende Checks und obskure Aufträge. Offenbar hat die Verteidigungsministerin unkontrollierte Freigaben in größerer Millionenhöhe.
Nicht vergessen: das ist unser aller Geld, die Verschwendung bezahlen wir mit unseren Steuern ebenso wie die Bekämpfung des Moorbrandes.


Zum Beispiel am 19. September 2018:
Der Landkreis Leer warnt aufgrund des Moorbrandes in Meppen vor Rauch- und Geruchsbelästigungen. Es wird geraten, die Fenster und Türen zu schließen.
https://www.oz-online.de/-news/artikel/453751/Moorbrand-in-Meppen-Kreis-Leer-warnt-vor-Rauch

Was war geschehen?
Am 3. September 2018 hatten Soldaten der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91), für den Test eines neuen Waffensystems von einem Hubschrauber (Typ Tiger) Raketen ins Moor geschossen. Dadurch entstand auf dem Testgelände zwischen Meppen und Börger – im Naturschutzgebiet „Tinner Dose – Sprakeler Heide“ – ein Moorbrand. Normalerweise werden solche Brände sofort gelöscht.
Nach dem heißen Sommer ist die Brandgefahr besonders groß. Zwar ist offenes Feuer im Emsland wegen der Trockenheit untersagt, doch für die Bundeswehr gelten Ausnahmeregeln.
Bedauerlicherweise war die Löschraupe defekt und das Ersatzfahrzeug war gerade zur Inspektion in der Werkstatt. Das kann man echt Pech nennen. Aber vielleicht wußten das die Soldaten nicht.
Der Brand fing also an zu schwelen, die Fläche auf der die Vegetation kokelt wurde immer größer.

Der Kommandant in Meppen war überaus zurückhaltend mit der Kommunikation. Die ehrenamtlichen Helfer durften nichts sagen. Absolute Geheimhaltung. Damit war es spätestens dann vorbei, als Qualmwolken bis nach Hamburg zogen.
Das Problem bei einem brennenden Moor: der Brand kann stellenweise einen Meter tief in den Boden reichen. Torf isoliert und ist wasserabstoßend. Das Löschwasser kann nicht tief genug eindringen, um alle Glutnester zu erreichen. Und man kann nicht die ganze Moorfläche – bis 19.09. eine Fläche von 1000 Fußballfeldern – unter Wasser setzen.
Die Löscharbeiten werden erschwert durch mögliche Munitionsreste im Boden. Die Zivilisten der Feuerwehr und des THW dürfen das Moorgelände nicht überall betreten.
Im Sommer 2010 wurde unter ähnlichen Umständen schon mal ein Feuer ausgelöst und daher ist bekannt: das Löschen kann Wochen dauern.


Zum Beispiel am 4. August 2018
Stephan Peter Weil, geb. 15. Dezember 1958 in Hamburg, war von Nov. 2006 bis Jan. 2013 Oberbürgermeister von Hannover, seit Jan. 2012 Vorsitzender der SPD Niedersachsen, seit Febr. 2013 Ministerpräsident von Niedersachsen:
„Deutschland hat ein Rassismus-Problem“
Quelle:welt.de/politik/deutschland/article180584416/Stephan-Weil-Duerfen-unser-Rassismus-Problem-nicht-laenger-ignorieren.html

Schau an, wer hätte das gedacht!


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