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Die Übergabe erfolgte zum Monatsende und wir konnten in der Nähe übernachten. Rechtzeitig buchten wir im sehr schönen 3-Sterne-Hotel Zum Landgraf. Tolles Zimmer (mit Zwischentür !),  freundlichen und engagierten Chefs und sehr aufmerksamen und zuvorkommenden Mitarbeitern. Dazu ein leckeres Frühstück und Abendessen im angenehmen Ambiente.


Nach der Entscheidung: Fast papierlos via Mails wurden die Formalitäten (Mietvertrag usw.) erledigt.

Da eine Strecke über 500 Kilometer recht gut zu bewältigen ist, entfiel die Notwendigkeit eine Pause zu machen. Zur Besichtigung trafen wir am Wochenende im idyllisch zwischen Spessart und Rhön gelegenen „Landgasthof Zum Stern“ in Obererthal bei Hammelburg ein. Das ist ein toller Familienbetrieb mit aufmerksamen Personal. Alle sehr freundlich. Die Zimmer sind groß und sauber. Das Frühstück ist absolut ausreichend und wie das Abendessen sehr lecker.


Da es aus gesundheitlichen Gründen eine sauerstoffreiche, würzig-saubere (abgasfreie) Waldluft sein muss, liegt das Ziel nun in der Region Main-Rhön am Rande des Spessart. Die Rhön ist ein großes Mittelgebirge im Grenzgebiet der deutschen Länder Bayern, Hessen und Thüringen, mit dem Großteil des Gebietes im großen Biosphärenreservat Rhön.
Also dann frischauf!


Nun wohnen wir im Tor Ostfrieslands, also nahe der Nordseeküste. Da wo die Fische selten … Na, Ihr wißt schon.


Die Fahrten: Da eine Strecke über 800 Kilometer doch etwas mühsam ist, haben wir eine Pause eingeplant um tiefenentspannt anzukommen. Im Hotel & Landgasthof Kramer in Eichenzell (eine Gemeinde im Landkreis Fulda in Osthessen) war am Mittwoch zur Rückreise und am Montag zum Umzug unsere Zwischenstation.

In Leer checkten wir am Umzugsdienstag im Hotel Ostfriesen-Hof ein. Am Mittwoch kam der Lkw und am späten Vormittag war er entladen.


Nach der Entscheidung: Fast papierlos via Mails wurden die Formalitäten (Mietvertrag usw.) erledigt.

Am Sonntag trafen wir in der Pension „Gasthof zum gemütlichen Eck“ ganz in der Nähe von unserem neuen Zuhause ein. Wenn Ihr in Leer Urlaub plant, dann sei Euch diese Pension empfohlen. Tolle Atmosphäre und keine Krachmacher mit lauter Musik oder Geschrei. Und die Bollands sind Spitze.


Vor Ort übernachteten wir im Hotel Oberledinger Hof (sehr nette Leute) und dachten, dass das Restaurant La Cucina nebenan eine praktische Sache sei. Aber in dem nicht sehr großen Restaurant kann nur nach Reservierung gegessen werden. Daher suchten wir zuvörderst etwas anderes und fanden das „Restaurant Jadera“ mit köstlichem Essen, ausgezeichneter Bedienung und toller Atmosphäre. Wenn Ihr in Leer gut essen wollt, dann sei Euch dieses Restaurant mit Wintergarten und Außenterasse empfohlen.


Eine Strecke zur Besichtigung unterbrachen wir im Euro Rastpark Guxhagen an der A7. Dort bekamen wir wohlfeilen köstlichen Eiskaffee. Ansonsten gab es für vier Zimmer eine Dusche und ein WC. Aber das Frühstücksbüffet war gut und reichlich.


Wir hatten seit Jahren bei 1und1 den DSL-Vertrag über Internet und Telefon.
Leider teilte uns 1und1 per Mail am 12.06.2018 mit: „Da Ihr DSL-Vertrag nicht ortsgebunden ist, können Sie diesen deutschlandweit nutzen, auch an Ihrem neuen Wohnort. Ein Wohnortswechsel ist daher kein vorzeitiger Kündigungsgrund.“
Soll heißen: sie haben mit unserem Vertrag die A….-Karte gezogen und wir lassen sie nicht vorzeitig raus.
Denkt daran Freunde: wenn Ihr einen DSL-Vertrag bei 1und1 habt, kündigt besser rechtzeitig, denn sonst bezahlt Ihr an 1und1 für viele Monate in denen Ihr den Vertrag von 1und1 gar nicht mehr nutzt. Außerdem werden bei einer Kündigung bessere Optionen bei Weiterführung des Vertrages angeboten, getreu dem Motto: schweigende Bestandskunden sind das Letzte.


Rentner bekommen ihre Rente von der Deutschen Rentenversicherung.
Beamte bekommen ihre Pensionen von ihrem Dienstherrn. Die Pensionierung bedeutet keine steuerliche Veränderung, auch auf den Versorgungsbezug ist Steuer zu zahlen.

Das Alterseinkünftegesetz vom 5. Juli 2004 regelt, dass der Versorgungsfreibetrag über einen Zeitraum von 35 Jahren im gleichen Maße wie der Anstieg des Besteuerungsanteils der Renten abgeschmolzen wird.
Damals verantwortlich:
Bundeskanzler Gerhard Fritz Kurt Schröder von der SPD
Vizekanzler Joseph Martin Fischer (ganannt Joschka) von Bündnis 90/Die Grünen

Die Folgen:
Seit 2005 bekommen Renten einen ständig steigenden Steuersatz, das heißt, ein immer höherer Anteil der Rente wird besteuert. 2040 sind die 100% erreicht sind, das heißt, wer 2040 in Rente geht muss die komplette Rente versteuern.
Auch wenn zu Rentenbeginn noch keine Steuern auf die Rente zu zahlen ist, kann sich dies im Laufe des weiteren Rentenbezuges ändern.

Tja, da sagen wir doch „Danke SPD“ und „Danke Grüne“.

Und wir denken an Sahra Wagenknecht: “ …ebenso wie die Aussicht, dass selbst nach einem langen Arbeitsleben keine auskömmliche Rente mehr zu erwarten ist.“ und an Roland Baader: „Die politische Kaste muß ihre Existenzberechtigung beweisen, indem sie etwas macht. Weil aber alles, was sie macht, alles viel schlimmer macht, muß sie ständig Reformen machen, das heißt, sie muß etwas machen, weil sie etwas gemacht hat. Sie müßte nichts machen, wenn sie nichts gemacht hätte… “

Ergänzend zu den Pensionen: sie zählen zu den Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit und sind daher grundsätzlich steuerpflichtig.
Von Versorgungsbezügen bleibt derzeit noch ein nach einem Prozentsatz ermittelter Betrag, der Versorgungsfreibetrag mit Zuschlag steuerfrei, bis 2040 dann 0 % erreicht sind und die komplette Pension versteuert werden muss.


Bis zum Ende des Arbeitslebens am 28. Februar 2017 sah es so aus:


Wir erinnern uns:

Am 6. März 2002 hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die unterschiedliche steuerliche Behandlung von Beamtenpensionen und Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung gegen den Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG verstoße
Die Argumentation des BVerfGs richtete sich gegen die Nichtversteuerung der Arbeitgeberanteile zur Rentenversicherung. Dadurch enthalte die Rente einen Einkommensteil, der nicht der Besteuerung unterlegen sei. Geklagt hatte ein Beamter, der glaubte, dass es nach einem Urteil besser sei. Was für ein Depp!
Die daraufhin eingerichtete „Rürup-Sachverständigen-Kommission“ entwickelte die steuerliche Neuordnung. Die Folge war, dass das Alterseinkünftegesetz zum 1. Januar 2005 in Kraft trat.

Von der Rürup-Kommission (Nov. 2002 – Aug. 2003), bestehend aus Unternehmern und Politikern und Experten, kamen die Maßnahmenempfehlungen zur Effizienz der Sozialversicherungen. Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung sollten künftig nach wirtschaftlichen Grundsätzen funktionieren. Menschen werden reduziert auf ihre Sozialversicherungsnummer und sind Kostenverursacher.
Verantwortlich unter anderem:
Wirtschaftswissenschaftler Hans-Adalbert „Bert“ Rürup von der SPD
stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Ursula Engelen-Kefer von der SPD
Vorstand der Verbraucherzentralen, Edda Müller
Helmut Platzer von der AOK Bayern
Franz Ruland (SPD, erklärte seinen Austritt Mai 2014 wegen der SPD-Rentenpolitik) vom Verband Deutscher Rentenversicherungsträger
Barbara Stolterfoht vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband
die niedersächsische Sozialministerin Brigitte „Gitta“ Trauernicht-Jordan von der SPD
vom Deutscher Städtetag Rosemarie Wilcken von der SPD
die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung, Ulla Schmidt von der SPD, als Vertreterin der Bundesregierung

Anmerkung:
Zu dieser Zeit kamen von der Hartz-Kommission (Febr. 2002 – Aug. 2002) die Maßnahmenempfehlungen zur Effizienz der modernen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt.
Verantwortlich unter anderem:
Vorstand der Volkswagen AG, Peter Hartz von der SPD und der IG Metall
Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen, Heinz-Peter Gasse von der SPD
Mitglied des ver.di-Bundesvorstandes, Isolde Kunkel-Weber
der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Harald Schartau von der SPD
der Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen Wilhelm Schickler
der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Wolfgang Tiefensee von der SPD

Peter Hartz verriet, dass er die Hilfe der Bertelsmann Stiftung hatte. Diese hatte Jan. 2002 ein internes Papier des nichtöffentlichen Arbeitskreises „Zur Diskussion um die Reform der Arbeitslosen- und Sozialhilfe“ erarbeitet, dessen Inhalte im Hartz-Bericht als Beiträge von „Sachverständigen“ erschienen.

Die Maßnahmenempfehlungen (u. a. Ich-AG, Mini-Job, Zeitarbeit) wurden zwischen Januar 2003 und dem 1. Februar 2006 von der rot-grünen Regierung umgesetzt.

Menschen werden reduziert auf ihre maschinelle Arbeitsleistung und für Nichtfunktionieren mit Zwangsfrondiensten bestraft.